Mittwoch, 28. August 2019

Buchvorstellung: Die Keto Diät

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(Hinweis: alle Links im Beitrag sind keine Affilliate-Links!, führen aber jeweils auf die Seite des Verlages bzw. Autors)



(Quelle: riva Verlag)


 (Link führt zum Shop des riva Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Leanne Vogel
Erschienen: Mai 2018
Softcover, 448 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0541-1
(UVP) € 29,99 [D] 



Zur Autorin:

Leanne Vogel ist eine junge Frau, die im Gesundheitsbereich tätig ist. Sie hat sich auf ganzheitliche Gesundheit und die damit verbundene Ernährung spezialisiert. Dabei hat sie für sich die ketogene Ernährung entdeckt. Im Internet betreibt sie neben einem erfolgreichen Blog auch noch eine Instagram-Seite. Hier dreht sich alles um ketogene Ernährung. Das Ziel von Leanne ist es, anderen dabei zu helfen, ihre Nahrung zu kontrollieren und glücklich und gesund zu leben mit der richtigen Ernährung.  


Inhalt:
  

Das Buch ist ein richtiger Wälzer. Ganze 448 Seiten warten auf den Leser und da zeichnet sich schon ab, wie umfangreich das Werk ist.  


Rezension:

„Dieses Buch ist ein umfassender Ratgeber
zum Thema fettreiche Ernährung.“

Wie bitte? Fettreiche Ernährung? Aber ich will doch Gewicht verlieren, wie soll das funktionieren? Viele Fragezeichen stehen dem Leser auf der Stirn, wenn er in die ketogene Ernährung und in die Tiefen des Buches von Leanne Vogel einsteigt. Denn genau diese Aussage begegnet einen schon auf den ersten Seiten.

Um was es sich genau bei dieser Ernährungsform handelt, erklärt die Autorin sehr ausführlich ab Seite 23. Doch das geschieht nicht nur durch schnöden Fließtext, sondern die fast 80 Seiten kommen mit vielen visuell gut wahrnehmbaren Informationen daher.


Bilder, Tabellen, unterschiedliche Farben – all das trägt dazu bei, dass das Lesen und Verstehen des Buches dem Leser leicht fällt und vor allem nicht langweilig wird.

Damit der Einstieg gelingt, wird einem direkt gezeigt, wie es eben nicht klappen kann. In einer Grafik veranschaulicht die Autorin, wie es eben nicht funktioniert und so mancher Leser wird sich in den zahlreich abgebildeten Ausreden wiederfinden.


Im Kapitel 3 geht es dann an die Praxis. Es wird ganz genau erklärt, was es mit den Makronährstoffen auf sich hat, wie genau man die Makros überwacht und verteilt und wie man weiß, ob und wann man sich in der Ketose befindet.

Am Ende des Kapitels findet sich noch eine Aufstellung mit möglichen Nahrungsergänzungsmitteln, die bei dem ein oder anderen hilfreich sein könnten. Nicht nur eine einfache Liste ist hier abgebildet, sondern obendrein noch Vorkommen und Hinweise zur Wirkung.


Im nächsten Kapitel beschäftigt sich Leanne mit Dingen wie Einkaufen, Essen gehen und der Situation auf Reisen. Im Anschluss werden noch Probleme erläutert und Tipps gegeben, wie man diese wieder behebt.

Teil 2 des Buches beschäftigt sich dann mit dem Essen, der Kern dieses Werkes von Leanne Vogel. Aber auch in diesem Teil wird der Leser zuerst auf die theoretische Reise mitgenommen. Alles ist wieder sehr ausführlich erklärt und mit vielen veranschaulichenden Grafiken untermalt. Nahrungsmittellisten und detaillierte Erklärungen zu einzelnen Nahrungsmitteln sind ebenso enthalten.


Im Kapitel 8 des zweiten Teils geht es um „Leben ohne Getreide und Milchprodukte“. Nicht zwingend, weil man eine Unverträglichkeit hat, sondern weil dies zum Beispiel nicht keto-konform ist. Hier kommen Allergiegeplagte aber voll auf ihre Kosten, denn glutenfrei ist beispielsweise kein Problem und nochmal extra mit einem Symbol markiert.

Nach dem theoretischen Teil geht es dann mit dem 3. Teil des Buches weiter. In Kapitel 12 kommt Leanne zu den „Essensplänen und Einkaufslisten“. Auch hier wieder sehr ausführlich beschrieben, Fragen bleiben keine offen.


Wochenpläne sind als Vorschläge abgedruckt. So kann jeder direkt einsteigen und sich SEINEN Keto-Plan aussuchen, der am besten passt. Durch die Vorgaben im Buch ist es leicht, einzusteigen und alles Neue umzusetzen.

Und dann folgt auch schon Teil 4. Hier dreht sich alles um Rezepte, Rezepte, Rezepte. Über 200 Seiten, 125 leckere Rezepte – all das erwartet den Leser. Frühstück, Mittagessen, Abendessen, es gibt nichts, was man hier vermissen würde.


Alle Rezepte sind im selben Schema dargestellt. (1) Das Rezept wird benannt, beschrieben und ist mit verschiedenen Symbolen betitelt, deren Erklärungen auf Seite 170 im Buch zu finden sind. (2) danach folgen die Zutatenliste und Schritte der Zubereitung des Gerichtes. (3) Im Anschluss gibt es Informationen zur Haltbarkeit, Vorbereitung, Serviertipps und Abwandlungsmöglichkeit zum Beispiel für eine andere Geschmacksrichtung oder für Veganer und Allergiker. (4) Am Ende jedes Rezeptes finden sich die Nährwertangaben, aufgeteilt in Gramm und obendrein die Verteilung der Anteile in Prozent. Die Rezepte sind sehr vielseitig, für jeden scheint hier das richtige Gericht dabei zu sein. Es bleiben keine Wünsche offen.

Ganz am Ende des Buches findet sich noch ein Rezepteindex.


Nach einer Schnellübersicht auch noch eine Rezepteübersicht nach Kapiteln geordnet. Hier wurde mit Bildern gearbeitet, um schnell ein bestimmtes Rezept zu finden. Wer das so nicht möchte, kann ein paar Seiten weiter dann ein klassisches Inhaltsverzeichnis finden, in alphabetischer Reihenfolge.


Mein Fazit:

Ich bin seit vielen Jahren auf der Suche, nach der für mich optimalen Ernährung. Nicht immer einfach, bin ich doch sportlich sehr aktiv. Da ist nicht jede Ernährungsform geeignet. Bei Keto war ich anfangs skeptisch. Mit so wenig Kohlehydrate? Da soll ich sportliche Leistung bringen können? Doch es wird im Buch gut erklärt, wie auch das funktioniert. Das System Keto ist für jeden individuell justierbar und so setze ich meinen Kohlehydratbedarf einfach etwas weiter nach oben und schon wird es passend für mich. Freunde von mir, die die ketogene Ernährung aus gesundheitlichen Gründen für sich entdeckt haben, berichten nur Gutes. Man ist zwar nicht mehr so gesellschaftsfähig, aber die vielen Vorteile aus dieser Ernährungsform lassen diesen wohl kleinen Wermutstropfen schnell versiegen.

Ketogene Ernährung – ob als Diät oder dauerhaft eingerichtete Ernährung, es ist für den Körper und den Geist auf alle Fälle immer ein Gewinn und ich kann es jedem nur empfehlen. Ist man erst einmal im System drin, lernt man recht schnell, welche Nahrungsmittel gut funktionieren und welche kritisch zu betrachten sind. Von einigen Dingen muss man sich tatsächlich verabschieden, andere Nahrungsmittel wiederum kann man durchaus hin und wieder genießen und viele wohlschmeckende Dinge stehen nach wie vor auf dem Speiseplan und das in großen Mengen. Sofern man sich öffnet für Neues, ist die ketogene Ernährung für viele geeignet und verdient es durchaus, dass man es probiert und schaut, ob es für sich selbst passt.

Ich habe einige Bücher über Keto-Ernährung, keines ist aber so ausführlich und umfangreich wie dieses Werk hier. Daher würde ich für dieses Buch eine Kaufempfehlung aussprechen, da man im Grunde damit alle Bedürfnisse abdecken kann.

Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Schlank mit Kuchen und Brot" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Nachtrag: Als Rezensionsexemplar wurde mir für die Aufbereitung der Rezension die digitale Version zur Verfügung gestellt. Das Print-Werk hatte ich bereits selbst erworben.

Dienstag, 27. August 2019

Kurze Hose für die Tochter

Wie sehr ich mich freue, wenn ich für meine Große mal etwas nähen darf. In deren Alter findet man selbst genähte Sachen von Mama nur bedingt cool. Anders gesagt, man möchte seine Vorstellungen klar zum Ausdruck bringen und die harmonieren manches Mal nicht mit den Möglichkeiten der Mutter. Ihr versteht? So weit, so gut.

Vor kurzem flatterte mir ein Buch ins Haus, dass ich HIER auch schon kurz vorgestellt hatte. Sehr interessant, denn ich bin immer auf der Suche nach dem "optimalen Hosennähbuch". Das Buch ist von Mia Führer, die kennt fast jeder in der Nähszene und ich mag sie und ihre Videos sehr. Das Buch finde ich auch einiges besser wie das, was ich mir bereits vom EMF gekauft hatte. Das war leider ein totaler Fehlgriff, keine schönen Erklärungen und keine schönen Modelle, für mich zumindest nicht.

Im Buch geblättert und nach einem Projekt gesucht, zusammen mit der Tochter. Sie wollte die Joggingpant in kurz, aber kuschelig durfte der Stoff doch sein, auch wenn die Hose für den Sommer ist. Verstehe manchmal einer die Kinder.


Dann sind wir nach dem Maß nehmen hoch ins Stofflager und sie hat sich einen Sweat ausgesucht. Jeansblau, ein wunderschöner und angerauhter Sweat, den ich mal irgendwann für ein Hoodie-Projekt gekauft hatte (wie die 100 anderen Sweatstoffe, die oben noch unvernäht liegen, schäm).

Der Hosenschlitz ist nur Fake, warum auch immer man hier dann das Teil extra angeschnitten hat. Hätte sicher auch ein Abnäher gereicht.


Ich habe zur Stabilisierung der Oesen wie immer Kunstleder unterlegt. Als Band dient ein langer Schnürsenkel. Die mag ich gerne, da die Enden bereits so gefertigt sind, dass nichts mehr ausfranst.


Die Knöpfe sind aus Metall und ich habe diese mal irgendwann von einer lieben Freundin bekommen, die ausrangiert hat. Knöpfe kann man einfach nie genug haben finde ich, hab ganze Schubladen voll und irgendwie fehlt auch da immer genau die passende Serie und hat man die richtige Farbe und Größe, hat man meist nicht mehr genug von ein und demselben. Es ist doch ein Elend :)


Hinten ist die Hose ganz clean, Taschen wollte das Kind nicht. Auch ok, wird oft eh nur wellig beim Annähen.


Eingriffstaschen vorne habe ich eingearbeitet wie im Schnitt vorgesehen. Hier hat man, wie typisch für Jeanshosen, empfohlen, mit zwei Stoffen zu arbeiten.


Dann bläht es die Taschen nicht so auf. Sichtbar wird mit dem Oberstoff, in meinem Fall dem blauen Sweat gearbeitet und innen und unsichtbar habe ich einen dünnen Jersey in anthrazit genommen. So ist alles schön leicht und nicht überladen.

Zu Tragebildern ist es leider nicht gekommen. Kind kam, schnappte die Hose und man sah nur noch einen Kondensstreifen :) Rückmeldung: passt wie angegossen. Kein Wunder, wir hatten ja auch mineziös gemessen und nach dem ersten zusammennähen nochmal korrigiert und abgesteckt an den Stellen, an denen die Hose nicht optimal gepasst hatte. Sehr gut, Projekt abgeschlossen und Kind glücklich gemacht. So mag ich das.

Die Hose darf heute zu folgenden Linkpartys:





Danke an alle, die solche schönen Linkpartys noch aufrecht erhalten und danke auch an alle Leser dieses Beitrages :) Wünsche euch noch eine sonnige Woche!