Donnerstag, 18. April 2019

Blazer - chic und lässig zugleich

Werbung wegen Verlinkungen

Sweatblazer hab ich schon einige genäht und ich liebe sie. Nicht nur, weil sie fix genäht sind, sondern nicht zuletzt auch wegen des Materials. Chic wie ein richtiger Blazer, aber ebenso sportlich, wegen des Materials. So mag ich es! Immer und überall tragbar, mit allem zu kombinieren. Und ich hab es wieder getan und für mich einen Sweat-Blazer genäht.


Genäht habe ich den Blazer im Rahmen einer Buchrezension von mir, die ich hier schon gepostet hatte. Im Buch sind lauter einfache und schnelle Projekte enthalten und das mag ich gerne. Dennoch hat der Blazer viele schöne Details und ist somit auch irgendwie besonders.


Verändert hatte ich nur folgendes: Taschen aufgenäht (hatte ich schnitttechnisch von einem anderen Blazer im Buch gemopst) und richtige Knöpfe mit Knopflöchern angebracht (hier wußte ich von früheren Sweat-Blazern, dass das erstaunlich gut funktioniert.

Der Stoff ist von Sanetta, direkt von der Alb ra :) aus Messstetten. Außen Sweat in einem schönen blau (sieht man hier auf den Bildern nicht so gut wie auf den folgenden Tragebildern) und innen Frottee.


Die Nähte teilweise offenkantig genäht und abgesteppt, also die Stoffteile beim zusammennähen links auf links gelegt. Der Kontrast wird noch schöner, wenn man einen Sweat nimmt, der innen andersfarbig ist. So ein Stoff wird auch im Buch vorgestellt. Dieser hier war noch im Vorratsschrank, daher eben so.

Aber auch nicht unschön. Farbig habe ich mich für Rot als Kontrast beim Garn entschieden. Beim Absteppen des Frottee hat dieser zwar ein wenig den Faden geschluckt, aber bei den Knöpfen und Knopflöchern wiederum kommt das gut zur Geltung.


Zu tragen ist so ein Sweat-Blazer immer super angenehm auf der Haut. Er schmiegt sich weitaus schöner an, wie ein Blazer aus einem Anzugstoff oder Jeans.


Gibt wenn er muss schön warm und macht etwas her, wenn er nur als Zierde im Schlepptau ist. Ob man einen dünnen Pullover oder ein Trägerhemdchen drunter trägt ist völlig egal.


Einfach immer 100% bequem das Teil. Den Blazer kann man auch mit aufgestelltem Kragen tragen, dann wirkt er noch mal eine Ecke lässiger.


Oder eben ganz klassisch. So wie man es kennt. Schön anzusehen ist er in jedem Fall wie ich finde.


Von der Größe her habe ich es wieder so gehalten, wie immer bei Oberteilen. Ich lasse von oben Gr. 40 bis unten zur Gr. 36 auslaufen ab Taille. Um den Busen brauche ich einfach eine 40 und will da auch nicht gequetscht aussehen. Meist gehe ich kurz vor der Taille auf die 38 und dann Richtung Hüfte auf eine 36 oder manches Mal sogar 34 zu im Schnitt. Die Linien harmonisiere ich danach und stimme Vorder- und Rückenteil aufeinander ab. Inzwischen läuft das alles sehr routiniert. Und so sitzt auch alles wie es soll.

Der Blazer darf natürlich auf ein paar Linkpartys:






Euch allen schöne Ostern und ganz viel Sonne, nicht nur im Herzen!

Montag, 15. April 2019

Jersey - Heute näh´ich, morgen trag´ich


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(Quelle: Christophorus Verlag)


(Link führt zum Shop des Christophorus Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Brigitte Büge
Erschienen am 17.01.2019
Hardcover, 22,7 x 27,4 cm
120 Seiten und ca. 120 Abbildungen
Christophorus Verlag
ISBN: 978-3-8410-6541-4
(UVP) € 17,99 [D] 


Zur Autorin:

Brigitte Büge ist erfolgreich tätig als Mode-Designerin und Schnitt-Direktrice. In Hamburg betreibt sie einen FlagshipStore und online einen Webshop. Ihre Modelinie hat einen einzigartigen Stil. Ebenso ihre Schnittmuster, die unter anderem auch in ihren zahlreichen Büchern zu finden sind.


Inhalt:



Nach einem Vorwort und einem kurzen Autoren-Portrait folgt ein Workshop. Direkt im Anschluss finden sich die 22 Designs, die nachgearbeitet werden können. Hinweise zur Gradierung und Verarbeitung, sowie ein Herstellernachweis schließen das Buch ab.


Rezension:

Bevor die Autorin sich den im Buch vorhandenen Projekten widmet, gibt es für den Leser einen kurzen Workshop. Darin enthalten Dinge, wie das Nähen von Taschen und das Aufgreifen anderer notwendigen Techniken.

Schon auf Seite 20 beginnen die Schnitte. Diese sind zum größten Teil einfach gehalten, damit sie für jeden gut nachzuarbeiten sind. Und doch haben sie eine gewisse Raffinesse, viele schöne Details und elegante Lösungen.


Zu Beginn jedes Designs findet sich neben der vorhandenen Schnittmuster- Größen und dem Schwierigkeitsgrad auch eine Materialliste. Auch der Hinweis, auf welchem Schnittbogen sich die Teile befinden, findet sich hier.

Auf den folgenden Seiten dann wird der Zuschnitt beschrieben. Ebenso wird bei jedem Projekt ein entsprechender Zuschneideplan abgebildet.


Anhand der Arbeitsschritte, die gut und ausführlich beschrieben sind, kann dann jedes Wunschprojekt einfach nachgenäht werden. Arbeitsschritte, die etwas knifflig erscheinen, wurden zusätzlich noch mit Bildmaterial versehen. So ist es nochmal verständlicher und der Leser hat die Möglichkeit, das Gelesene visuell zu festigen.


Im Buch selbst ist alles an Schnittmustern enthalten, was der Kleiderschrank der Damenwelt so hergeben würde: Hosen, Shirts, Kleider, Röcke, Hoodies, Blazer.

Einfach, lässig, raffiniert und schnell genäht! Das ist die Devise des Buches, hierauf hat die Autorin Wert gelegt.

Tipps & Tricks, sowie die Maßtabelle schließen das Buch ab, gefolgt von einem Herstellerverzeichnis der verwendeten Materialien.



Mein Fazit:

Ich bin ein Freund der „schnellen“ Projekte. Ich liebe Dinge, die am Ende raffiniert wirken, aber fix genäht sind. Das Buch ist wie für mich gemacht. Auch mag ich gerne Sweatblazer und habe in der Vergangenheit schon einige genäht. Man ist einfach immer angezogen, ob sportlich oder chic.


Daher war „mein“ Projekt zur Buchvorstellung auch ein solches Kleidungsstück. Der Stoff ein gut abgelagerter Frottee-Sweat aus Meßstetten von Sanetta, Werksverkauf. Trägt sich toll auf der Haut!


Ich habe meinen Blazer von Seite 44 ergänzt um zwei Taschen, die ich von einem der anderen Jacken im Buch entnommen habe. Und ich habe mich für Knopflöcher entschieden und richtige Knöpfe, da ich kein Freund von Druckknöpfen bin. Mit Kontrastgarn habe ich wie im Buch empfohlen auch gearbeitet und ebenso mit den teilweise nach außen gedrehten Nähten. Durch die andere Optik der Innenseite des Sweat kommt das auch gut zur Geltung. Außerdem habe ich mir einen Aufhänger angenäht, damit die Jacke am Ende keine Beulen bekommt, wird sie einfach so über einen Kleiderhaken gehängt.

Das Buch ist richtig klasse und für alle die ein richtig tolles Buch, die ebenso schnelle und pfiffige Projekte lieben wie ich.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Jersey – Heute näh´ich, morgen trag´ich…", vertrieben im Christophorus Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag und wurden mir für die Rezension freundlicherweise zur Verfügung gestellt.


Der Gewinner steht fest!

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In meiner Buchrezension hier habe ich zur Teilnahme an der Verlosung des Buches "Jumpsuits selbernähen" aufgerufen. Herzlichen Dank an alle, die teilgenommen haben. Ein Zufallsgenerator hat soeben den Gewinner ausgelost:


Selina, bitte melde dich nochmals bei mir wegen deiner Adresse. Ich werde dann das Buch zu dir auf den Weg bringen und hoffe, du hast viel Freude damit, kannst dich und/oder deine Lieben benähen.


Herzlichen Glückwunsch!