Dienstag, 10. September 2019

Marie´s Geburtstagskleid 2019

Oh mein Gott, so lange scheint es schon wieder her zu sein. Ende Juli hatte die Prinzessin Geburtstag und vor lauter Ferienzeit kam ich noch nicht dazu, eines der Kleider - ja, Prinzessinnen haben an IHREM Tag mehr als ein Kleid zur Verfügung - zu zeigen.

Wie immer waren die Kleider natürlich erst kurz vor knapp fertig geworden. Schande über mein Haupt, aber die Zeit ist einfach ein riesiges Problem. Zwei Tage vor ihrem Geburtstag habe ich daher eine Nachtschicht eingelegt. Einmal angefangen läuft es ja meist sehr gut. Und diesmal habe ich mir vorher ein Video angeschaut, wie man mit der Babylock auch raffen kann und siehe da, funktioniert super. Was hab ich mir da die letzten Jahre Arbeit gemacht, völlig unnütz, denn mit der Overlock geht das so ratzfatz, das glaubt man nicht.

Wir waren wie auch im vergangenen Jahr den Tag vor ihrem Geburtstag im Hotel und haben dort die Nacht verbracht. Das hatte sie sich gewünscht. Am Geburtstagsmorgen dann kamen von ihr ausgewählte Freunde: ihre Schwester und Onkel Andreas und ihre beste Freundin Cora-Fey mit Eltern durften dabei sein. Gemeinsam haben wir gefrühstückt und im Anschluss sind wir mit Marie nach Überlingen zum Promenadenfest. Dort bot sich für Fotos eine wunderschöne Kulisse:


Ob direkt in Seenähe oder dann in den Parks ab der Touristenflaniermeile, viele Ecken von Überlingen sind wunderschön und einer Prinzessin echt würdig :)


Der Baumwollstoff war ein wundervoller Coupon, versehen mit einem tollen Motiv. Das hatte mir direkt gefallen. Gegeben hatte es den auch mit anderen Hintergrundfarben, weiß fand ich aber am edelsten.


Beim Zuschnitt solcher Stoffe muss man sich (ich hoffe, man sieht, das hab ich auch) sehr viel Mühe geben, damit nach dem Zusammennähen noch alles schön aussieht und passt.


Das Schnittmuster ist ein Schnabelina-Drehkleid, welches für Webware abgewandelt dann eben so aussieht. Rosi hatte dazu mal ein Video gemacht und genau erklärt, wie man hier Veränderungen vornimmt und wie mit Webware die Nähvorgänge sind. Hat super funktioniert wie man sieht.

Ganz happy war ich darüber, dass im Shop auch ein Jersey mit demselben Motiv zu finden war. Gleich mitbestellt und ursprünglich gar nicht gewußt, welches Projekt daraus wird. Aber beim Nähen dann die Idee, noch einen Schnabelina-Bolero zu nähen, falls das Wetter nicht ganz so dufte ist am Geburtstag.


Auch hier habe ich geschaut, dass die Motive des Coupons gut platziert sind. Vorne habe ich das Bindeband aus einem Jerseyrest eingenäht.


Marie hatte sich sehr gefreut über IHR Geburtstagskleid und war wie jedes Jahr mächtig stolz, nicht eines von vielen, sondern ein Unikat tragen zu dürfen. Die Vorgaben "lang bis zum Boden und es muss sich drehen" konnte ich wieder erfüllen - puuuuh, zum Glück :) Und so hat sie es durch den ganzen Tag getragen und auch die Tage danach und liebt es sehr:


Mit dem schönen Geburtstagskleid geht es heute zu:





Mittwoch, 28. August 2019

Buchvorstellung: Die Keto Diät

Werbung
(Hinweis: alle Links im Beitrag sind keine Affilliate-Links!, führen aber jeweils auf die Seite des Verlages bzw. Autors)



(Quelle: riva Verlag)


 (Link führt zum Shop des riva Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Leanne Vogel
Erschienen: Mai 2018
Softcover, 448 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-0541-1
(UVP) € 29,99 [D] 



Zur Autorin:

Leanne Vogel ist eine junge Frau, die im Gesundheitsbereich tätig ist. Sie hat sich auf ganzheitliche Gesundheit und die damit verbundene Ernährung spezialisiert. Dabei hat sie für sich die ketogene Ernährung entdeckt. Im Internet betreibt sie neben einem erfolgreichen Blog auch noch eine Instagram-Seite. Hier dreht sich alles um ketogene Ernährung. Das Ziel von Leanne ist es, anderen dabei zu helfen, ihre Nahrung zu kontrollieren und glücklich und gesund zu leben mit der richtigen Ernährung.  


Inhalt:
  

Das Buch ist ein richtiger Wälzer. Ganze 448 Seiten warten auf den Leser und da zeichnet sich schon ab, wie umfangreich das Werk ist.  


Rezension:

„Dieses Buch ist ein umfassender Ratgeber
zum Thema fettreiche Ernährung.“

Wie bitte? Fettreiche Ernährung? Aber ich will doch Gewicht verlieren, wie soll das funktionieren? Viele Fragezeichen stehen dem Leser auf der Stirn, wenn er in die ketogene Ernährung und in die Tiefen des Buches von Leanne Vogel einsteigt. Denn genau diese Aussage begegnet einen schon auf den ersten Seiten.

Um was es sich genau bei dieser Ernährungsform handelt, erklärt die Autorin sehr ausführlich ab Seite 23. Doch das geschieht nicht nur durch schnöden Fließtext, sondern die fast 80 Seiten kommen mit vielen visuell gut wahrnehmbaren Informationen daher.


Bilder, Tabellen, unterschiedliche Farben – all das trägt dazu bei, dass das Lesen und Verstehen des Buches dem Leser leicht fällt und vor allem nicht langweilig wird.

Damit der Einstieg gelingt, wird einem direkt gezeigt, wie es eben nicht klappen kann. In einer Grafik veranschaulicht die Autorin, wie es eben nicht funktioniert und so mancher Leser wird sich in den zahlreich abgebildeten Ausreden wiederfinden.


Im Kapitel 3 geht es dann an die Praxis. Es wird ganz genau erklärt, was es mit den Makronährstoffen auf sich hat, wie genau man die Makros überwacht und verteilt und wie man weiß, ob und wann man sich in der Ketose befindet.

Am Ende des Kapitels findet sich noch eine Aufstellung mit möglichen Nahrungsergänzungsmitteln, die bei dem ein oder anderen hilfreich sein könnten. Nicht nur eine einfache Liste ist hier abgebildet, sondern obendrein noch Vorkommen und Hinweise zur Wirkung.


Im nächsten Kapitel beschäftigt sich Leanne mit Dingen wie Einkaufen, Essen gehen und der Situation auf Reisen. Im Anschluss werden noch Probleme erläutert und Tipps gegeben, wie man diese wieder behebt.

Teil 2 des Buches beschäftigt sich dann mit dem Essen, der Kern dieses Werkes von Leanne Vogel. Aber auch in diesem Teil wird der Leser zuerst auf die theoretische Reise mitgenommen. Alles ist wieder sehr ausführlich erklärt und mit vielen veranschaulichenden Grafiken untermalt. Nahrungsmittellisten und detaillierte Erklärungen zu einzelnen Nahrungsmitteln sind ebenso enthalten.


Im Kapitel 8 des zweiten Teils geht es um „Leben ohne Getreide und Milchprodukte“. Nicht zwingend, weil man eine Unverträglichkeit hat, sondern weil dies zum Beispiel nicht keto-konform ist. Hier kommen Allergiegeplagte aber voll auf ihre Kosten, denn glutenfrei ist beispielsweise kein Problem und nochmal extra mit einem Symbol markiert.

Nach dem theoretischen Teil geht es dann mit dem 3. Teil des Buches weiter. In Kapitel 12 kommt Leanne zu den „Essensplänen und Einkaufslisten“. Auch hier wieder sehr ausführlich beschrieben, Fragen bleiben keine offen.


Wochenpläne sind als Vorschläge abgedruckt. So kann jeder direkt einsteigen und sich SEINEN Keto-Plan aussuchen, der am besten passt. Durch die Vorgaben im Buch ist es leicht, einzusteigen und alles Neue umzusetzen.

Und dann folgt auch schon Teil 4. Hier dreht sich alles um Rezepte, Rezepte, Rezepte. Über 200 Seiten, 125 leckere Rezepte – all das erwartet den Leser. Frühstück, Mittagessen, Abendessen, es gibt nichts, was man hier vermissen würde.


Alle Rezepte sind im selben Schema dargestellt. (1) Das Rezept wird benannt, beschrieben und ist mit verschiedenen Symbolen betitelt, deren Erklärungen auf Seite 170 im Buch zu finden sind. (2) danach folgen die Zutatenliste und Schritte der Zubereitung des Gerichtes. (3) Im Anschluss gibt es Informationen zur Haltbarkeit, Vorbereitung, Serviertipps und Abwandlungsmöglichkeit zum Beispiel für eine andere Geschmacksrichtung oder für Veganer und Allergiker. (4) Am Ende jedes Rezeptes finden sich die Nährwertangaben, aufgeteilt in Gramm und obendrein die Verteilung der Anteile in Prozent. Die Rezepte sind sehr vielseitig, für jeden scheint hier das richtige Gericht dabei zu sein. Es bleiben keine Wünsche offen.

Ganz am Ende des Buches findet sich noch ein Rezepteindex.


Nach einer Schnellübersicht auch noch eine Rezepteübersicht nach Kapiteln geordnet. Hier wurde mit Bildern gearbeitet, um schnell ein bestimmtes Rezept zu finden. Wer das so nicht möchte, kann ein paar Seiten weiter dann ein klassisches Inhaltsverzeichnis finden, in alphabetischer Reihenfolge.


Mein Fazit:

Ich bin seit vielen Jahren auf der Suche, nach der für mich optimalen Ernährung. Nicht immer einfach, bin ich doch sportlich sehr aktiv. Da ist nicht jede Ernährungsform geeignet. Bei Keto war ich anfangs skeptisch. Mit so wenig Kohlehydrate? Da soll ich sportliche Leistung bringen können? Doch es wird im Buch gut erklärt, wie auch das funktioniert. Das System Keto ist für jeden individuell justierbar und so setze ich meinen Kohlehydratbedarf einfach etwas weiter nach oben und schon wird es passend für mich. Freunde von mir, die die ketogene Ernährung aus gesundheitlichen Gründen für sich entdeckt haben, berichten nur Gutes. Man ist zwar nicht mehr so gesellschaftsfähig, aber die vielen Vorteile aus dieser Ernährungsform lassen diesen wohl kleinen Wermutstropfen schnell versiegen.

Ketogene Ernährung – ob als Diät oder dauerhaft eingerichtete Ernährung, es ist für den Körper und den Geist auf alle Fälle immer ein Gewinn und ich kann es jedem nur empfehlen. Ist man erst einmal im System drin, lernt man recht schnell, welche Nahrungsmittel gut funktionieren und welche kritisch zu betrachten sind. Von einigen Dingen muss man sich tatsächlich verabschieden, andere Nahrungsmittel wiederum kann man durchaus hin und wieder genießen und viele wohlschmeckende Dinge stehen nach wie vor auf dem Speiseplan und das in großen Mengen. Sofern man sich öffnet für Neues, ist die ketogene Ernährung für viele geeignet und verdient es durchaus, dass man es probiert und schaut, ob es für sich selbst passt.

Ich habe einige Bücher über Keto-Ernährung, keines ist aber so ausführlich und umfangreich wie dieses Werk hier. Daher würde ich für dieses Buch eine Kaufempfehlung aussprechen, da man im Grunde damit alle Bedürfnisse abdecken kann.

Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Schlank mit Kuchen und Brot" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Nachtrag: Als Rezensionsexemplar wurde mir für die Aufbereitung der Rezension die digitale Version zur Verfügung gestellt. Das Print-Werk hatte ich bereits selbst erworben.

Dienstag, 27. August 2019

Kurze Hose für die Tochter

Wie sehr ich mich freue, wenn ich für meine Große mal etwas nähen darf. In deren Alter findet man selbst genähte Sachen von Mama nur bedingt cool. Anders gesagt, man möchte seine Vorstellungen klar zum Ausdruck bringen und die harmonieren manches Mal nicht mit den Möglichkeiten der Mutter. Ihr versteht? So weit, so gut.

Vor kurzem flatterte mir ein Buch ins Haus, dass ich HIER auch schon kurz vorgestellt hatte. Sehr interessant, denn ich bin immer auf der Suche nach dem "optimalen Hosennähbuch". Das Buch ist von Mia Führer, die kennt fast jeder in der Nähszene und ich mag sie und ihre Videos sehr. Das Buch finde ich auch einiges besser wie das, was ich mir bereits vom EMF gekauft hatte. Das war leider ein totaler Fehlgriff, keine schönen Erklärungen und keine schönen Modelle, für mich zumindest nicht.

Im Buch geblättert und nach einem Projekt gesucht, zusammen mit der Tochter. Sie wollte die Joggingpant in kurz, aber kuschelig durfte der Stoff doch sein, auch wenn die Hose für den Sommer ist. Verstehe manchmal einer die Kinder.


Dann sind wir nach dem Maß nehmen hoch ins Stofflager und sie hat sich einen Sweat ausgesucht. Jeansblau, ein wunderschöner und angerauhter Sweat, den ich mal irgendwann für ein Hoodie-Projekt gekauft hatte (wie die 100 anderen Sweatstoffe, die oben noch unvernäht liegen, schäm).

Der Hosenschlitz ist nur Fake, warum auch immer man hier dann das Teil extra angeschnitten hat. Hätte sicher auch ein Abnäher gereicht.


Ich habe zur Stabilisierung der Oesen wie immer Kunstleder unterlegt. Als Band dient ein langer Schnürsenkel. Die mag ich gerne, da die Enden bereits so gefertigt sind, dass nichts mehr ausfranst.


Die Knöpfe sind aus Metall und ich habe diese mal irgendwann von einer lieben Freundin bekommen, die ausrangiert hat. Knöpfe kann man einfach nie genug haben finde ich, hab ganze Schubladen voll und irgendwie fehlt auch da immer genau die passende Serie und hat man die richtige Farbe und Größe, hat man meist nicht mehr genug von ein und demselben. Es ist doch ein Elend :)


Hinten ist die Hose ganz clean, Taschen wollte das Kind nicht. Auch ok, wird oft eh nur wellig beim Annähen.


Eingriffstaschen vorne habe ich eingearbeitet wie im Schnitt vorgesehen. Hier hat man, wie typisch für Jeanshosen, empfohlen, mit zwei Stoffen zu arbeiten.


Dann bläht es die Taschen nicht so auf. Sichtbar wird mit dem Oberstoff, in meinem Fall dem blauen Sweat gearbeitet und innen und unsichtbar habe ich einen dünnen Jersey in anthrazit genommen. So ist alles schön leicht und nicht überladen.

Zu Tragebildern ist es leider nicht gekommen. Kind kam, schnappte die Hose und man sah nur noch einen Kondensstreifen :) Rückmeldung: passt wie angegossen. Kein Wunder, wir hatten ja auch mineziös gemessen und nach dem ersten zusammennähen nochmal korrigiert und abgesteckt an den Stellen, an denen die Hose nicht optimal gepasst hatte. Sehr gut, Projekt abgeschlossen und Kind glücklich gemacht. So mag ich das.

Die Hose darf heute zu folgenden Linkpartys:





Danke an alle, die solche schönen Linkpartys noch aufrecht erhalten und danke auch an alle Leser dieses Beitrages :) Wünsche euch noch eine sonnige Woche!

Freitag, 23. August 2019

Buchvorstellung: Das Hosen-Nähbuch von Mia Führer


Werbung



Drei Grundschnitte 14 Styles
(Link führt zum Shop des Christophorus Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Mia Führer
Erschienen 06.08.2018
Format 22,1 x 25,7 cm
112 Seiten
Christophorus Verlag
ISBN: 978-3-8410-6465-3
(UVP) € 19,50 [D] 


Zur Autorin:

Mia Führer – an ihr kommt man in der Nähwelt nicht vorbei. Chefredakteurin, Modedesignerin, Buchautorin, Videoproduzentin, Schneidermeisterin, Schnitt-Technikerin, Technische Redakteurin und Vorbild für viele Hobbynäher und -näherinnen. Eine Menge Bücher sind von Mia Führer geschrieben worden und im Christophorus Verlag erschienen. Dieses Hosen-Nähbuch war ihr 3. Buch in dieser Reihe.

In jungen Jahren schon hing sie „an der (Näh)Nadel“ und hat das Handwerk von der Pike auf gelernt, so sagt sie selbst. Früh schon hat sie in Hamburg ein eigenes Mode-Atelier eröffnet. Später dann, 1994, begann sie für die Otto-Group zu arbeiten und entwickelte dort Schnittmuster. Später begann für sie die Zusammenarbeit mit dem OZ-Verlag, einem renomierten Verlag für Nähzeitschriften. Dort wurde sie 2008 auch Chefredakteurin für das Nähheft „Meine Nähmode plus“. Im Jahre 2012 führte sie ihre Arbeit zum Christophorus Verlag. Dort sind schon einige Bücher zum Thema Nähen von Mia Führer verlegt worden und es werden weitere folgen.


Inhalt:


Auch dieses Buch von Mia Führer hat ein visuell gut wahrnehmbares Inhaltsverzeichnis. Wie im Titel versprochen erwarten den Leser 14 Hosenmodelle zum nacharbeiten. Neben Verarbeitungshinweisen und Allgemeinem zur Anwendung findet sich noch ein Impressum im Buch.


Rezension:

Hosen ist für viele Hobbynäher und -näherinnen ein großes Angstthema. Zu kompliziert, zu aufwendig und vor allem oft mir Reißverschluss. Da geben doch einige auf, bevor sie angefangen haben.

Mit dem Buch von Mia Führer kann man sich an das Thema heranwagen. Sie erklärt Schritt für Schritt, wie man vorgehen soll.

Begonnen mit der Auflistung des Materials und der Angabe zum Schwierigkeitsgrad wird mit einem Bild des fertigen Modells ein erster Eindruck vermittelt und man bekommt eine Vorstellung, wie die Hose am Ende aussehen kann.


Alle Modelle sind alle in derselben Form im Buch aufbereitet. Nach der Vorstellung im Buch folgt eine Übersicht über Zuschnitt und es wurden mögliche Zuschneidepläne abgebildet.


Im Anschluss geht es an das Nähen. Unter der Rubrik „So geht´s“ wird Schritt für Schritt erklärt, was zu tun ist. Unterstützt werden die Anleitungen mit aussagekräftigen Bildern.


Gerade beim Angstthema Hosenreißverschluss ist es wichtig, das Erklärte noch einmal mit dem ein oder anderen guten Foto zu unterstützen. Genau das wurde hier umgesetzt und ist gut gelungen.


Mein Fazit:

Ich selbst habe schon einige Hosen genäht.  Auch für mich ist der zeitliche Aufwand und auch der Hosenreißverschluss immer ein Thema. Lange habe ich nach einem guten und vollumfänglichen Hosennähbuch gesucht und mich auch schon „verkauft“. Mit dem Buch von Mia Führer bin ich gut bedient. Es ist einfach, aber konkret genug und man hat alle Varianten, die man sich vorstellen kann.


Abwandlungen kann man leicht selbst vornehmen. Die Sweatpant zum Beispiel hat sich spielend leicht in eine kurze Hose umwandeln lassen. Ein paar Maße am Modell nehmen, am Schnitt korrigieren und fertig. 


Easy Going war der Name des Hosenprojektes, welches ich mir ausgesucht hatte und der Name war Programm. Easy bin ich durch die Anleitung gegangen und habe am Ende eine individualisierte Hose fertiggestellt.

Meine große Tochter hatte sich eine solche Hose gewünscht und war am Ende sehr erstaunt über das Ergebnis. Und noch erstaunter über die Passform, denn damit hatte sie nicht gerechnet. Mich freut es, dass ich auch ihr mal etwas nähen durfte und ich hoffe, sie wird die Hose ganz oft tragen.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Das Hosen-Nähbuch", vertrieben im Christophorus Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag und wurden mir für die Rezension freundlicherweise zur Verfügung gestellt.


Dienstag, 6. August 2019

Eine Fliege für einen ganz besonderen Tag!

Werbung durch Namensnennungen und Verlinkungen

Fliege - ein Kleidungsstück was bei den jungen Männern leider sehr aus der Mode gekommen ist. Doch an ganz besonderen Tagen darf es dann doch auch mal eine Fliege sein.

Kaufen kann jeder, aber selbst genäht ist sie nochmal einen Tacken mehr aufregend. Eine Freundin fragte mich, ob ich für die Taufe ihres Sonnenscheins eine Fliege nähen würde. Klar doch, ist ja gleich erledigt. Der Schnitt ist einfach und bei Pattydoo gibt es dazu sogar ein gratis Schnittmuster.

Und so entstanden drei Fliegen zur Auswahl, jede mit einer anderen Verschlussform. Ursprünglich hatte ich die Fliege zum binden genäht, da kam die Mama aber irgendwie nicht klar - und der kleine Zappelphillipp auch nicht :)


Die Blaue ist mit einem Druckknopfband genäht. So kann man einfach die Fliege verschließen und öffnen und die Bänder gibt es als Meterware inzwischen in vielen Farben.


Die Fliege mit den maritimen Bildern auf dem Stoff ist aus einem festeren Dekostoff. So hat die Fliege sehr schön Stand und es sieht obendrein witzig aus. Geschlossen wird die mit Druckknöpfen aus Metall, ebenso mit maritimen Aufdruck.


Die dritte Fliege war eigentlich eine Bindefliege. Im Nachgang habe ich aber auf Wunsch der Mama des kleinen Mannes einen klassischen Verschluss angebracht.


Am Ende hat der kleine Kerl die blaue Fliege getragen und der Dackel die mit den maritimen Motiven :) Süss sahen alle aus, denn knuffig bleibt eben knuffig.




Damit fliege ich heute mal wieder zu:





Sonntag, 14. Juli 2019

Buchvorstellung: Schlank mit Kuchen und Brot mit dem Thermomix®


Werbung
(Hinweis: alle Links im Beitrag sind keine Affilliate-Links!, führen aber jeweils auf die Seite des Verlages bzw. Autors)


(Quelle: riva Verlag)


 (Link führt zum Shop des riva Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Lina Weidenbach
1. Auflage März 2019 
Softcover, 128 Seiten
riva Verlag, ein imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH
ISBN: 978-3-7423-1004-0
(UVP) € 14,99 [D] 



Zur Autorin:

Lina Weidenbach ist 25 Jahre und wohnt in Mainz. Nach ihrer Ausbildung zur Krankenpflegerin absolviert sie derzeit ihr Studium zur Humanmedizin. Vor über 7 Jahren begann sie, sich mit ihrer Ernährung auseinanderzusetzen. Daraus entwickelte sich eine große Leidenschaft. Die Erfahrungen hieraus und die entstandenen Rezepte hat sie im Buch zusammengetragen.

Auf der Website von Lina finden sich viele weitere Rezepte von ihr zum Nachlesen und Nachmachen.


Inhalt:


Das Buch ist mit 128 Seiten ein sehr umfangreiches Rezeptbuch. Es ist in 5 Kapitel aufgeteilt und gut strukturiert.  


Rezension:

„bis zu 80% weniger Kalorien“

Das ist doch mal ein Versprechen! Und mal ehrlich, wer will das nicht? Wir leben in einer Überflussgesellschaft und haben ständig mit dem „zu viel“ zu kämpfen: zu viel Stress, zu viel Essen, zu viel Fett, zu viel Kalorien. Daraus resultieren etliche Diäten, die uns regelmäßig an Grenzen und letztlich zum Scheitern bringen. Gibt es nichts, was schmeckt, satt macht, sich also nicht nach Diät anfühlt und uns dennoch verschlankt?

Gibt es! Genussvoll abnehmen ist möglich, so verspricht es Lina in ihrer kurzen Einleitung. Sie erklärt, wie einfach es ist, durch das Ersetzen von Zutaten ebenso leckere Kuchen zu backen, die oft weniger als halb so viele Kalorien haben. Ist das nicht toll? Helfer wie Weizenkleie, Flohsamenschalen, Eiweiß, Proteinpulver oder auch Erythrit sind hierbei unverzichtbar. Die Zutaten sind so gewählt, dass man sie ohne Probleme im Supermarkt um die Ecke bekommt und nicht mühsam suchen und besorgen muss.

Der Rezeptteil beginnt auf Seite 13 mit Kuchen. Jedes Rezept ist gleich strukturiert: Nährwerte, Zutaten, Zubereitung und ein Foto vom fertigen Produkt.


Die Rezepte sind einfach nachzuarbeiten. Da nicht nur Süßes enthalten ist, kommen auch die auf ihre Kosten, die eher Pizzaschnecken & Co mögen. Brot & Herzhaftes finden sich ab Seite 77 im Buch.


Vom Eiweiß-Möhren-Brot über Focaccia bis hin zur Vollkorn-Pizza ist im Buch alles enthalten, was man sich wünscht.


Das Buch ist extra für Thermomix-Besitzer verfasst worden und ist noch leichter mit diesem Nachzuarbeiten. Alle im Buch enthaltenen Rezepte sind mit dem TM5 von Thermomix® getestet worden.


Mein Fazit:

Ich bin seit vielen Jahren Besitzerin eines Thermomix® TM5 und liebe das Gerät zum Herstellen von Teigen. Ich habe selten Rezepte speziell für dieses Gerät, welche nicht gelingen. Als mich das Buch erreichte, habe ich direkt ein Rezept ausprobiert und konnte auch sofort einen Erfolg verzeichnen.



Super lecker war der Kuchen, hergestellt aus Kichererbsen statt Mehl. 



Und dabei noch so perfekte Nährwerte: wenig Fett, wenig Kohlehydrate und viel Eiweiß. Was will Sportler mehr, was will man als Ernährungsbewusster mehr.

Da konnte ich es nicht lassen und habe ein paar Tage später direkt das nächste Rezept probiert: Zucchini-Schoko-Kuchen. 


Ich kann euch sagen, der wach nochmal eine Spur leckerer, da ich Schokolade liebe. Zum Glück bin ich mit Whey Proteinpulver hier gut ausgestattet und so hatte ich eines in der Geschmacksrichtung „Double Chocolate“, welches ich verwendet habe. Das Ergebnis ein Hammer!


Das Buch bekommt von mir mehr als nur einen Daumen hoch! Ich kann es jedem empfehlen, auch wenn man nicht Besitzer des Thermomix® TM5 ist, denn auch dann kann man die Zubereitung durchaus bewerkstelligen. Man braucht hier eben nur alternative Hilfsmittel. So leckere Backwerke zu zaubern und dabei noch so viel an Kalorien und schlechten Nährwerten einzusparen finde ich persönlich erste Sahne und kann es jeden nur empfehlen, zu versuchen. Es lohnt sich!


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Schlank mit Kuchen und Brot" vom riva Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.


Donnerstag, 27. Juni 2019

Peter-Lustig-Gedächtnisbuxe

Werbung durch Verlinkungen und Namensnennung!

Wer kennt sie nicht, die gute alte Latzhose. Sie hat uns doch wirklich alle irgendwann man durch die Kindheit begleitet oder nicht? Mich ebenso. Und auch wenn man in so einer Hose irgendwie wie Peter Lustig aussieht, ist sie doch zum einen praktisch und im Grunde auch schön.

Und so dachte ich mir vor kurzem, dass ich auch mal wieder eine Latzhose nähen könnte.



Geht ja fix, denn immerhin kann man hier auf einen Reißverschluss im Schritt verzichten, da man die Einstiegsöffnung üblicherweise rechts und links hat.


Ich habe hier typische Jeansknöpfe verwendet. Das Futter der Taschen im übrigen und ebenso des Bundes ist ein farbiger und etwas festerer Baumwollstoff aus dem Fundus.


Auch an den Trägern habe ich für Jeans typisch Knöpfe und Halterungen befestigt. Die hatte ich auch noch im Fundus, musste aber bei den Schiebern am Träger für die Verstellbarkeit nochmal nachbestellen, da, warum auch immer ein Schieber 35 und einer 40 mm breit war. Das sah nicht gut aus.


Vorne hat die Hose eine Kängeruh-Tasche, irgendwie braucht das auch die Optik wie ich finde. Hinten am Gesäß auch die Standard-Taschen, zwei an der Zahl. Und eben rechts und links einen Eingriffstasche am Einstieg.

Der Schnitt ist im übrigen aus der ersten Fibre Mod. Das Heft findet ihr HIER, ich verlinke, da es keine Kommentarfunktion gibt, für alle die, die das wissen möchten. Den Schnitt kann man dort auch einzeln kaufen und zwar HIER. Constance ist der Name dieser Latzhose.

Entstanden ist am Ende eine wirklich einzigartige Hose, ein 100%iges Unikat:


Sportlich bequem und vielseitig, lässig und doch auch irgendwie chic :)




Verlinkt wird meine Peter-Lustig-Gedächtnisbuxe bei:


Melanie und Steffi bei Sew La La


Susanne beim The Creative Lover