Sonntag, 30. Dezember 2018

Pullover für zwei Lieblingsmenschen

Werbung wegen Namensnennung von Firmen

Ja, das gibt es wohl hin und wieder: man hat mehrere Lieblingsmenschen. Ich hab einige :) Meine beiden Mäuse, meine Freundin Nelly und die Bettina, die Tanja und die Steffi und auch meinen Mann und Andi, einen Lauffreund. Naja, manchmal ist auch der Franz ein Lieblingsmensch.....manchmal.

Für all diese Menschen nähe ich hin und wieder. Und all diese Menschen freuen sich dann auch über die Klamotte, dessen bin ich mir sicher.

Am 22.11. hatte mein Lieblingsmann Geburtstag, den 41. Da gab es einen Hoodie aus Sommersweat für die Arbeit.


Der Schnitt war von Kibadoo, den hatte ich ja schon als Damenschnitt gekauft und genäht, dann noch nachbestellt als Herrenversion.

Zwei Tage Später hatte dann Franz, mein Trainer, Geburtstag. Auch er bekam das zum Geburtstag, was er sich mal gewünscht hatte. Zwar eher ironisch gewünscht, aber immerhin gewünscht. "Kannst mir ja mal eine Badehose nähen". So seine Aussage. Kein Problem, kann ich :)



Am 30.11. hatte dann ein anderer Lieblingsmensch Geburtstag. Der Andi wurde 50 und da wollte ich ihm auch einen ganz besonderen Hoodie schenken. Nun hat er wirklich einen, den nur er so hat und kein anderer.


Der Plott ist im übrigen von Sandra von Coelner Liebe. Nach meiner Anfrage hatte sie dann sogar den Plott in den Shop genommen, so cool fand sie die Idee und kommt wohl gut an. Das ist doch super :)

Zum Hoodie gab es dann noch einen Geburtstagskuchen. Da ich zuvor mächtig übertrieben und auf die Kacke gehauen hatte, musste der etwas Besonderes sein. Und heraus kam dann dieses Topsy Turvy heraus:


Die Küche war ein wahres Schlachtfeld, aber es hatte ihn gefreut und das ist doch die Hauptsache. Dreistöckig. Unten eine Art Schwarzwälder Kirsch, in der Mitte ein Karottenkuchen mit Ingwer und oben dann ein Zitronenkuchen mit Erdbeercremefüllung. Lllllllllllecker.

Freitag, 7. Dezember 2018

Grundlagen des Nähens - eine Buchvorstellung


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(Link führt zum Shop des Verlages Freies Geistesleben; Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Merchant & Mills
Carolyn Denham und Roderick Field
1. Auflage 2018 
flexibles Leinen, 160 Seiten
Verlag Freies Geistesleben
ISBN: 978-3-7725-2850-7
(UVP) € 16,00 [D] 



Zu den Autoren:

Hinter Merchant & Mills stecken Carolyn Denham und Roderick Field. (Link führt zur Website des Autors; KEIN Affilliate Link!)  

Carolyn Denham ist Näherin und fertigte schon im Alter von 8 Jahren ihr erstes Kleid. Die Leidenschaft für dieses Handwerk hat sie wohl von ihrer Mutter in die Wiege gelegt bekommen, denn die nähte auch viel und gern. Das erste eigene Business hatte Carolyn bereits mit 16 Jahren. Damals verdiente sie sich etwas Taschengeld und stellte für ihre Schulfreundinnen Kleider her. Nach der Schule studierte sie Design und blieb von da an auch der Modebranche treu.

Auf ihrem Weg durch die Modewelt lernte Carolyn irgendwann den Fotografen Roderick Field kennen. Neben der Schaffung von Verpackungen für die inzwischen geschätzte Marke war er auch der, der die fotografischen Aufnahmen machte. Sein Stil macht die Marke Merchant & Mills unverwechselbar.


Inhalt:

  
Das Buch umfasst 160 Seiten. Beginnend mit einer Einleitung werden alle notwendigen Grundlagen des Nähens Stück für Stück erarbeitet. Angefangen mit Erklärungen zu Nähutensilien, Zubehör und Stoffen widmen sich die Autoren ganz ausführlich den Schnittmustern und schließlich auch unterschiedlichen Nähtechniken und Arbeitsschritten.


Rezension:

Was genau macht ein Buch besonders? Es ist der erste Eindruck, der niemals eine zweite Chance bekommt. Den Sieg kann das Buch von Merchant & Mills sofort für sich verbuchen. Besonders, vielmehr beeindruckend würde ich nicht nur die Haptik des Buches, sondern auch die vielen liebevollen Details im Buch beschreiben. Die Fotos im Buch sind Meisterwerke, detailverliebt, die einzigartige Handschrift von Roderick Field. 

Nach einer kurzen Einleitung wird im Buch kurz dargestellt, wie man dies am sinnvollsten benutzen sollte. Im Anschluss daran werden Nähmaschine und Zubehör gezeigt und erklärt. Interessant ist, dass man im Buch mit Abbildungen und Fotos von Dingen arbeitet, die nicht modern, sondern eher den Ursprung des Nähens zeigen. So beispielsweise stellen die Autoren die Erklärungen zur Nähmaschine und deren Einzelteile an einem Foto einer alten Singer Nähmaschine mit Handrad dar. Man wird als Leser hierbei sehr schnell feststellen, dass die Maschinen sich im Grunde nicht verändert haben, nur die Optik wurde an die Neuzeit angepasst und leider auch die Materialien, die verbaut werden. Ja, früher war nicht alles schlecht!

Im weiteren Verlauf des Buches werden Schnittmuster näher erläutert. Klassisch, so auch im Buch, gibt es Schnittmuster auf Seidenpapierbögen. Das hat sich nie geändert, zum Glück, zumindest nicht bei den schon lange bestehenden Schnittmusteranbietern. Die Symbole, Markierungen, Beschriftungen sind immer dieselben - hierbei ist es auch völlig egal, in welchem Land der Schnitt angeboten wird, nur die Sprache variiert hierbei.

Danach geht es an die verschiedenen Stiche. "Hand-Nähstiche" ist der Name des Kapitels.


Und um das geht es auf den folgenden Seiten auch. Heftstich, Blindstich, Kreuzstich.....alles in einfachen, schematischen Zeichnungen dargestellt, so dass es sehr einfach ist, die Grundlagen zu verstehen.

Die Kapitel selbst sind alle in sich nach demselben Schema aufgebaut. Kurze Einleitung, danach Schemazeichnungen und die dazugehörigen Erläuterungen.


Im Kapitel "Abnäher" bleiben keine Fragen offen. Ob Brust- oder Taillenabnäher, gezeigt wird das, was man wissen muss. Jedes Kapitel ist auf seine Weise einzigartig - inhaltlich und vor allem in der Gestaltung.


Ärmel, Taille, Halsausschnitte. Hosen, Taschen und Reißverschlüsse. Knopflöcher und Säume. Es ist im Buch all das, was man sich von einem Grundlagen-Nähbuch wünscht. Und das kurz und bündig, auf das wesentliche beschränkt. 

So dient dieses wunderbare Buch als Nachschlagewerk. Über das angefügte Register ist es leicht, das zu finden, was man in dem Moment gerade braucht. 



Mein Fazit:

Ich liebe Bücher, die eine gewisse Kraft haben. Dieses Werk ist so eines. Allein es in den Händen zu halten, in Leinen gebunden, ist ein Hochgenuss für meine Hände. Dann zu sehen, dass man einfach und schlicht, aber dennoch mit viel Liebe zum Detail, ein solches Grundlagenbuch gestalten kann, finde ich fantastisch. Bei mir bekommt dieses Buch einen Ehrenplatz im Nähbuchregal, ganz sicher.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Grundlagen des Nähens" vom Verlag Freies Geistesleben, Bildrechte liegen allein beim Verlag.


Dienstag, 27. November 2018

Eine Herzensangelegenheit

Keine Werbung, auch nicht, weil ich hier Namen nenne! Kann aber wohl schlecht alles X-en....Aber Werbung, weil ich verlinke zu den Linkpartys.


Ja, das ist es meistens oder eigentlich immer. Wenn ich für andere, auf deren Wunsch, nähe, dann ist es doch immer eine Herzensangelegenheit. Da versuche ich, dem Gegenüber das Gefühl von Einzigartigkeit zu geben, mit dem Kleidungsstück.

So auch bei diesem Hoodie. Eine (neue) Freundin, die ich über meinen Laufsport kennenlernen durfte, hatte Ende Oktober Geburtstag und kurz davor meinen Kermit-Hoodie bewundert. Der Schnitt war damals aus dem MiaMia-Buch "Jetzt näh ich für mich". Das war dann das Stichwort und so wusste ich direkt, was sie von mir zum Geburtstag bekommt: den Hoodie.


Nicht so einfach hatte gestaltete sich die Wahl des Stoffes. Katja war ein wenig unentschlossen und ich ratlos, da ich sie noch nicht so gut kenne, aber weiß, dass sie nicht so die mutige Kranate ist. In Stockach dann, mit Standleitung zu ihr und vielen Bildern hin und her (und das ohne Whatsapp), wurde ich fündig. Ein toller Sommersweat in uni marine und bedruckt.

Katja ist auch so eine Hoodie-Band-Verliererin. Daher hatten wir uns auf Fake-Bänder geeinigt. Die hab ich so angebracht, dass man die nie mehr einfädeln muss :) und sie doch optisch vorhanden sind. Die Oesen wurden mit SnapPap unterlegt.


Den bunten Stoff habe ich für den Vordereinsatz und auch für die Taschen verwendet. Ebenso für das innere der Kapuze. So war es ihr Wunsch, so wurde es natürlich umgesetzt und am Ende sah alles sehr stimmig aus. Auf den Bildern nicht zu sehen ist noch das nachträglich eingesetzte bunte Stoffstück an den Ärmeln, denn die waren mit Anprobe nach dem Verschenken etwas zu kurz, obwohl ich gemessen hatte. Passiert eben manchmal, kann aber mit Nähmaschine im Haus auch recht schnell behoben werden.


Der Hoodie ist schön lässig und kuschelig. Mit den nun noch längeren Ärmeln passt er Katja wie angegossen und wird sicherlich ein Lieblingsteil in ihrem Schrank. Das ist für mich der schönste Lohn, so muss es sein, so macht es mich glücklich - wenn andere sich über meine selbst genähten Dinge freuen. Genäht hab ich ihn im übrigen in einer abgewandelten 44. Daher sieht er an mir etwas oversize aus. Katja passt genau rein :)


Mit dem Hoodie geht es heute rüber zu

DienstagsDinge

und dem

Creadienstag

und natürlich auch zu

HOT

Montag, 19. November 2018

Willkommen kleiner Moritz!

Werbung, weil Namensnennung im Text - was für ein Unsinn, aber das sind wir ja von unseren Politikern gewohnt, kommt doch ständig nur Unsinn und Irrsinn raus. Die sollten sich alle was schämen!


Schon Anfang Oktober hat der kleine Moritz das Licht der Welt erblickt. Da hieß es mal wieder, Babykleidung nähen :) Ja, das mach ich gern. Ist einfach etwas, was fix erledigt ist und irgendwie immer Zucker aussieht.

Genäht wurde ein ganzes Ensemble:


Nicht nur genäht, auch gestrickt. Ich habe mich an Söckchen und Sneakers versucht. Ganz ok das Ergebnis. Gekauft ist hier lediglich die Mütze und das Stoffpaneel mit dem Namen und Geburtsdatum ist auch gedruckt worden. Hier wird man immer gut bei Alles-für-Selbermacher fündig. Ein toller Webshop, ich kaufe gerne dort ein. Auf der Rückseite des Paneels hab ich eine normale Zudecke vernäht. Da war das Vlies gleich inklusive und es ist mit hoher Gradzahl waschbar. Passte perfekt. Anschaffungspreis für die Zudecke: 9,95 Eur. Mit Vlies und Baumwolle wäre ich weitaus teurer gekommen.

Dann wieder der all zu oft genähte Schnabelina-Body mit amerikanischem Ausschnitt. Hier auch wieder das schon einmal vernähte Paneel. Einfach zauberhaft.


Dazu gab es einen Kapuzenhoodie. Natürlich mit Piraten auf dem Stoff, logo, passt doch irgendwie am Ende alles zusammen.


Welcher Schnitt das ist, kann ich gar nicht mehr genau sagen. Soweit ich mich erinnere war es ein Freebook, dass ich mal geladen hatte.


Und natürlich gab es diese coole Jeansjacke noch dazu. Auch die hatte ich bereits einmal genäht, die Dritte ist auch in Arbeit, zumindest gedanklich.


Auf Jacke und Hose - hier hab ich eine einfache Pumphose genäht - hab ich Bügelbilder angebracht. Auch wieder passend zum Rest, was die Motive angeht. Die Bügelbilder meine ich hab ich mal irgendwann in einem TEDI gesehen und mitgenommen, auf Vorrat, das machen wir Frauen so :)



Am Ende gab es ein tolles Bild. An der Krabbeldecke habe ich übrigens umlaufend Schlaufen angebracht und eine Kordel durchgezogen. So ist später schnell aufgeräumt. Einfach zwei Schlaufen schnappen, hochziehen und fertig. Vorher schauen, dass das Kind raus ist :) Außerdem kann man jederzeit an die Schlaufen Rabimmelrabummelrabamm hängen, also alles, was ein Kind am Ende braucht, um glücklich zu sein beim spielen. Gerade wenn sie ganz klein sind, entdecken sie gerne Dinge, die knistern, sich anders anfühlen oder einfach nur hübsch anzusehen sind. Das macht man mit Karabiner oder Schnürchen oder aber einem Schlüsselring fest und fertig, geht nix mehr verloren.

Die Eltern haben sich sehr gefreut und waren begeistert vom Selbstgenähten. Das ist für mich der beste Lohn und auch die größte Freude, wenn es gefällt. Da schlägt man sich gerne die Nächte mit Nähen um die Ohren.

Der Beitrag wandert heute zu:

HOT

und morgen zu den:

DienstagsDingen

und dem Creadienstag


Freitag, 2. November 2018

Jeans-Sew-Along............

Pflicht-Irrsinns-Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung…was für ein Idiotismus, bedenkt man, dass wir mit unseren Steuergeldern das Gehalt solcher Richter und Politiker bezahlen!

Soll ich oder soll ich nicht? Hm, so ein Sew-Along hat einen entscheidenden Vorteil: du bekommst dadurch den obligatorischen Tritt in den Hintern und bekanntermaßen ist ja geteiltes Leid auch halbes Leid. Also überlege ich, am Jeans-Sew-Along bei Bettina von den Nähtalenten teil zu nehmen.



Also komm, was soll´s, wenigstens kann ich es doch versuchen. Die Gelegenheit beim Schopfe packen, Schnittmuster gibt es hier genug, die genäht werden wollen. Dann werde ich heute Abend mal auf dem Sofa überlegen, welches es sein wird. Und hoffe, das Zeitfenster ist groß genug, denn wenn ich etwas nicht brauchen kann, ist es Stress, den hab ich so genug.

Na, wer ist noch dabei? Bin schon gespannt. Wer auf dem Blog von Nähtalent schauen möchte, kann dies HIER tun.

Montag, 22. Oktober 2018

Nun ist es raus...

Werbung: für den Blog meiner Freundin Heidi, die selbst geräucherten Fische meines Mannes, die Pickel im Gesicht, den Farunkel am Hintern, die Bäume im Hintergrund, ach nee, war ja unser Haus :) egal, Werbung weil die Deppen, die in Deutschland und der EU etwas zu sagen haben, das SO wollen!

...wer mich besucht hatte. Heidi  hatte auf ihrem Blog schon berichtet.

Ich hab mich sehr gefreut Heidi, dass du nach so vielen Jahren Virtualität jetzt nun Realität wurdest und ich dich herzeln konnte. Danke auch an Detlef, der geduldig unser Geschnatter ausgehalten hat. Er trug es wie ein Mann und wie mein Mann, täglich :)


Meinem Gatten können wir für den köstlichen Fisch danken, den uns eine Freundin frisch geangelt aus einem in der Nähe befindlichen Fischweiher besorgte. Es war mega lecker!


Schön liebe Heidi, dass du und Detlef bei uns waren. Vielleicht klappt es ja mal wieder, im Sommer, hier am wunderschönen Bodensee.

Montag, 15. Oktober 2018

Ich hatte Besuch.........

Ja, es ist tatsächlich wahr und eine Bloggerfreundschaft, die es schon seit vielen Jahren gibt, stand bei mir vor der Tür, mit der besseren Hälfte......

Eine Goodie Bag mit vielen tollen Sachen gab es auch:


Na, wer war das wohl? Das löse ich auf, sobald ich die Fotos von uns beiden bekommen habe und die Dame wieder zu Hause ist.....nach dem Urlaub :)

Ich sag hier schon mal ein herzliches DANKE an dich und deinen Mann. Ihr wart sehr angenehme Gäste und wir haben uns riesig gefreut, euch persönlich kennengelernt zu haben. Habt noch einen tollen Urlaub mit viel Sonne und kommt gut wieder in die Heimat.

Donnerstag, 27. September 2018

Hier erlebst du dein "Blaues Wunder"


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 (Quelle: Verlag Freies Geistesleben)


Alte Jeans - Neues Leben
(Link führt zum Shop des riva Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Angelika Wolk-Gerche
1. Auflage 2017 
112 Seiten, mit Fotos und Anleitungen,
durchgängig farbig, gebunden
Verlag Freies Geistesleben
ISBN: 978-3-7725-2826-2
(UVP) € 20,00 [D] 



Zur Autorin:

Angelika Wolk-Gerche ist Diplom Textildesignerin und Autorin. Sie hat sich schon immer für die unterschiedlichsten Materialien interessiert, zeichnet, entwirft und experimentiert mit ihnen. Zahlreiche Ideen hat sie in Zeitschriften, Workshops und Büchern bereits weitergegeben. Basteln, Filzen, Häkeln, in jeder Arbeit, in jedem Material scheint Angelika zu Hause zu sein. Im Verlag Freies Geistesleben sind bereits 19 Bücher erschienen, unter anderem "Märchenwolle", "Zwergenreiche", "Blütenträume" oder auch "Zauberhafte Elfenkinder".


Inhalt:


Das Buch hat insgesamt 112 Seiten, die durchgängig farbig gestaltet sind. Nach einer kurzen Einleitung und Informationen über Material und Ausstattung geht es auch direkt an die Anleitungen. 38 Anleitungen hält das Buch bereit aus den unterschiedlichsten Bereichen.



Rezension:

Jeans - jeder hat welche im Kleiderschrank. Und jeder hat mit einigen darin dasselbe Problem: zu groß, zu klein, an den Knien zerschlissen. Aber zu schade, sie einfach in den Müll zu werfen. Upcycling ist inzwischen ein riesiges Thema geworden und jeder will irgendwie mitmischen. Mit ganzen 38 Ideen kommt das Buch von Angelika daher, mit 38 tollen Ideen. Ganz egal, ob man die klassische Tasche aus einer Jeans macht oder ein Accessoire. Für alle Bedürfnisse findet sich etwas im Buch.


Klar, dass man in den meisten Projekten noch deutlich sieht, dass es sich um die Wiederverwendung einer ausrangierten Jeans handelt. Genau das macht den Charme aus. 

Doch auch ganz klassisch kann man so einer Jeans neues Leben einhauchen und diese einfach nur als Stoff zur Hand nehmen. So könnte nützliches wie ein Topfhandschuh entstehen. Die Anleitung dazu - im Buch.


Oder man mag es ganz aufwendig und opulent und fertigt eine Rosenkugel. Das Ergebnis kann sich sehen lassen wie ich finde. Ein ganz extravagantes Dekorationselement oder eine nette Idee zum Verschenken. Die Kugel kann natürlich in jeder Größe gefertigt werden. Das Buch dient hier nur als Anregung.


Das Buch ist sehr zauberhaft und beinhaltet ganz viele tolle Anregungen. Taschen und Täschchen, Buch- und Tablethülle, Kissenbezüge, Utensilio, Strampelsack fürs Baby und und und. 


Mein Fazit:

Das ist genau mein Buch! Ich liebe die Idee des neuen Lebens in alte Dinge. So bin ich auch ein absoluter Fan von Up- und Recycling Ideen rund um Kleidungsstücke. Jeansstoff ist ein sehr dankbares Gewebe, hier kann man lange damit arbeiten und wenn man daraus solche tollen Dinge zaubern kann, wie Angelika es zeigt, dann ist es genau das, was ein solcher Stoff verdient hat. 

Mein erstes Projekt aus dem Buch war eine kleine Tasche, für jeden Tag, für den Haustürschlüssel, das Handy und ein wenig Kleinkram. 


Das Projekt ist im Buch gut erklärt und dann schnell gemacht. Und am Ende hält man etwas in den Händen, dass man wieder täglich benutzen kann - wie die Jeans, damals, als sie noch getragen wurde. 


Für dieses Projekt musste eine nicht mehr passende Jeans meines Gatten herhalten. Eh viel besser, denn mit großen Größen lässt es sich opulenter werkeln. Er hat die Jeans nicht mehr gebraucht - er ist ihr praktisch entwachsen.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Blaues Wunder" vom Verlag Freies Geistesleben, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Donnerstag, 20. September 2018

Chucks für´s Baby

Pflicht-Irrsinns-Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung…was für ein Idiotismus, bedenkt man, dass wir mit unseren Steuergeldern das Gehalt solcher Richter und Politiker bezahlen!

Motiviert durch das letzte Strickbuch, welches ich hier vorgestellt hatte, war ich auf der Suche nach noch etwas coolerem. Und was ist cooler, als ein paar Chucks an den Füßen? Nicht viel glaub ich.

Bei Makerist bin ich fündig geworden und habe mir eine Anleitung zum stricken von Baby-Chucks gekauft. Die Anleitung ist von Waltraud Laier aus Augsburg und beinhaltet zwei unterschiedliche Größen.

Ich habe die Größe eins, also die kleinste, gestrickt. Die Schühchen sind ein Geschenk für Svenja, eine Freundin meiner großen Tochter, die vor gut 4 Wochen schon die Jeansjacke und den Body bekommen hatte zur Geburt des kleinen Mannes.


Die Anleitung ist einfach und gut verständlich geschrieben. Strickgrundkenntnisse sollten aber schon vorhanden sein, gerade wegen der verschränkten Zunahmen.

Verwendet habe ich ein Garn von Lana Grossa 6-fädig und das auch nur einfach. Für mein Empfinden ist das ausreichend. Ist gar nicht so einfach, Sockenwolle in uni zu finden. Meist findet man da nur diese Clowns-Farben in kunterbunt :( warum auch immer. Wer bitte möchte denn mit diesen Socken in der freien Natur rumlaufen? Also ich nicht, kaufe mir ja auch eher unifarbene Socken....

Collage erstellt mit der kostenfreien App "My Collage".

Donnerstag, 13. September 2018

Buch: Strickspaß mit Babysocken


Werbung


(Quelle: Stiebner Verlag)


(Link führt zum Shop des Stiebner Verlages; KEIN Affilliate Link!)

Kikka Virolainen
1. Auflage 2018 
Softcover Klebebindung, 120 Seiten
Stiebner Verlag GmbH
ISBN: 978-3-8307-0992-3
(UVP) € 19,90 [D] 



Zum Autor:

Die in Finnland lebende Kikka Virolainen strickt schon seit ihrer Kindheit. Sie entwickelt ihre Strickmuster selbst und denkt sich obendrein noch wunderschöne Reime zu jedem Projekt aus.


Inhalt:



Das Buch umfasst 120 Seiten. Nach eine Einführung und einer Grundanleitung wird ab Seite 20 mit der ersten Socke, einer Geburtstagssocke begonnen. Bis zum Schluss können insgesamt 40 unterschiedliche Socken/Schuhe gestrickt werden. 


Rezension:


Die Grundanleitung für die Socken ist leicht verständlich und gut nachzuarbeiten. Ebenso findet man zu Beginn des Buches die Anleitung, um Augen, Nasen & Co für die Projekte herzustellen. Diese werden meist gehäkelt und danach auf dem Schuh oder den Socken angebracht. Auch enthalten ist die Angabe einer Maschenprobe. So kann jeder, der nacharbeitet, das Projekt auf seine Wahl an Wolle und Nadel anpassen und vorab kontrollieren.


Die Auswahl an Projekten im Buch ist groß. Aus dem Grundmodell können abgewandelt 40 Modelle nach Anleitung entstehen. Da ist sicher für jeden etwas dabei, ob Mädchen oder Junge.


Und auch wenn es sich hier um nur ein Grundmodell handelt, sieht doch jedes Modell einzigartig aus, individuell und hat den Haben-Wollen-Faktor. Ganz zauberhafte Verschönerungsideen hat die Autorin umgesetzt. Ebenso liebreizend ist die Idee, zu jedem Projekt ein Gedicht zu schreiben:

"Niemand kann entgehen des kleinen Seeräubers Schwert, 
wenn er trotz heft`gem Flehen den Schatz aus der Sandkiste begehrt."

Dieses Gedicht begleitet die Anleitung zu den Seeräubersocken, die unheimlich bezaubernd mit einem Seeräubergesicht und Augenklappe daherkommen. Auch hier kann man sich an der sehr ausführlichen Anleitung Stück für Stück zum Erfolg stricken und hält am Ende ein paar ganz süße Schühchen in der Hand.



Mein Fazit:

Ich finde das Buch sehr gelungen und die Projekte zauberhaft. Es ist leicht, die Grundanleitung nachzuarbeiten. Die Häkelarbeiten für die Schuhe sind auch für Anfänger geeignet, die über nicht all zu gute Häkelkenntnisse verfügen. Die Formen sind einfach gehalten, das große Ganze am Ende ist fantastisch. 

Die Autorin schafft es, dass man selbst seiner Phantasie freien Lauf lassen kann. Die Vorlagen sind nur Ideen, aus denen können kinderleicht neue und eigene Kreationen entstehen.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, welches mir kostenfrei und ohne Erwartung der Veröffentlichung einer Rezension vom Verlag freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde. Auf den Inhalt der Rezension hatte der Verlag keinerlei Einfluss und hierzu auch keine Vorgaben gemacht, ebenso erfolgte weder Revision noch das Lektorieren meines Blogbeitrages.

Bilder aus dem Buch "Strickspaß mit Babysocken" vom StiebnerVerlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.


Dienstag, 28. August 2018

Willkommen kleines Baby!

Pflicht-Irrsinns-Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung…was für ein Idiotismus, bedenkt man, dass wir mit unseren Steuergeldern das Gehalt solcher Richter und Politiker bezahlen!

Ja, ein neuer Erdenbürger kam gestern auf die Welt:

4.160 g, ganze 54 cm groß und einen KU von 37,5 cm

Der kleine Mann ist das zweite Kind von Svenja, einer Freundin meiner großen Tochter. Jennifer hatte schon länger den Wunsch geäußert, dass ich ihr für das kommende Baby eine Kleinigkeit als Geschenk nähe. Svenja mag selbst gemachte Dinge sehr.

Also gab es zwei kleine Dinge: einen Babybody mit amerikanischem Ausschnitt - Schnitt von Rosi vom Label schnabelina (for free) und eine Jeansjacke - Schnitt aus einer Zeitschrift von "Knippie".


Einzelstücke! Wie der neue Erdenbürger ein Einzelstück ist. Wobei, nicht ganz, ein zweites Stück gibt es, denn es war ein Paneel und es wurden zwei Bodys in Gr. 68 daraus. Also ein Zweistück und kein Einzelstück, wenn man es genau nimmt.


Genau nehme ich es mit den Druckknöpfen. Irgendwie bekommt es Prym noch immer nicht hin, hier eine ordentliche für Minimenschen anzubieten. Ich habe also wieder - alt bewährt - auf die amerikanischen Drücker zurückgegriffen, die eine Nummer kleiner sind als die kleinsten Prym und außerdem in vielen Farben angeboten werden. Obendrein hochwertig in Metall und nicht diese unschönen Kunststoffdrücker (will ja keiner so etwas, ich nehme ja auch keine Plastiktüte zum einkaufen, sondern etwas umweltfreundlicheres).


Für die Jacke habe ich einen leichten Jeansstoff genommen, der nicht zu steif ist. Die Jacke wurde in Gr. 74 genäht, da passt sie dann im kommenden Frühjahr/Sommer. Abgesteppt wurde sie klar mit einem typischen Jeansgarn - stilecht eben. Aufgelockert wird die Jacke durch das verwenden eines Sweatstoffen, auch ein sehr leichter Sweatstoff. Dieser kam an der Kapuze und den Ärmeln zum Einsatz.


Bei den Knöpfen habe ich dann zu Prym-Drückern gegriffen in einer dunkleren Farbe. Die haben von der Größe her perfekt gepasst. Die Taschenklappen auch mit Knopf, allerdings habe ich mir es geschenkt, noch eine echte Tasche - wie im Schnitt eigentlich vorgesehen - in die Jacke zu frickeln. Für was auch? Handy, Kippen? Keine Ahnung, warum Babyklamotten Taschen brauchen..........sieht so auch süss aus.


Bald schon wird es verschenkt, denke ich. Sobald der Zwerg nach Hause darf. Bin mal gespannt, ob es gut ankommt.

Mit dem Baby-Outfit geht es heute zu den bekannten Dienstags-Partys:





Habt noch eine schöne Woche!

Dienstag, 7. August 2018

Der Trend geht zum Zweitkleid!

Pflicht-Irrsinns-Kennzeichnung: Werbung durch Verlinkung und/oder Namensnennung…was für ein Idiotismus, bedenkt man, dass wir mit unseren Steuergeldern das Gehalt solcher Richter und Politiker bezahlen!

Ja, ihr lest ganz richtig. Der Trend geht zum Zweitkleid. Madam bekommt seit vergangenem Jahr immer zwei Kleider zu ihrem Geburtstag. Hat sich irgendwie ergeben :) Das eigentliche Kleid hatte ich in der letzten Woche ja gezeigt.

Als Zweitkleid gab es ein Kleid, welches mir besonders gut für jeden Tag gefällt. Ich habe es über Makerist gekauft. Es ist das "Rainbow" von KlecksMACS. Ein Stufenkleid mit gesmoktem Oberteil. Das Schnittmuster ist in den Größen 80 bis 170 gradiert.


Das gesmokte Oberteil macht es zu etwas besonderem, sehr sommerlich und fast schon damenhaft.


Genäht habe ich es in Gr. 134, einfach schon eine Nummer größer, damit genug Luft ist und es nirgends ziept. Genutzt habe ich dafür einen Stoff mit einem Efteling-Print, kombiniert mit einem roten Köper.


Damit es optisch gut in die Länge gezogen wird, habe ich nach dem Oberteil im uni-roten Stoff die nächste Stofflage angesetzt, danach zwei mal den Efteling Stoff und abgeschlossen mit rotem Köper. So fand ich alles ganz rund.


Das hintere Oberteil hab ich allerdings nicht wie vorgeschlagen mit Gummifaden gesmokt. Zum einen ist mir das zu aufwendig und friemelig und außerdem finde ich es am Ende auf der Haut nicht so schön. Ich habe einfach das Hinterteil gedoppelt und rechts auf rechts an der oberen Kante aneinander gelegt und im Anschluss nur etwas breiter als das Gummiband Tunnel genäht. Vom oberen Rand hab ich ein wenig Abstand gelassen, fällt am Ende schöner. Ich glaube, 5 Tunnel sind es geworden. Gummiband abmessen am Kind und markieren. Großzügig schneiden und einfädeln, Band für Band, immer wieder am Anfang mit einer Nadel fixieren. Hat man alle drin, näht man die Anfänge einfach einmal an den Stoff. Dann werden alle Bänder bis zur Markierung gezogen und ebenfalls fixiert, am Ende auch festgenäht. Danach kann man mit dem Rückenteil einfach weiter verfahren, wie beschrieben. So ist am Ende nur Stoff auf der Haut und kein Gummi. Find ich toll und Marie auch. Sie liebt ihr Kleid :)


Die Träger werden in meinem Fall hinten gekreuzt. Für ein besseres An- und Ausziehen habe ich Knopflöcher in die Bänder genäht und innen am Oberteil flache, große Knöpfe angebracht. Man kann aber auch die Bänder als Neckholder hinten am Hals binden.

Und hat es schon ganz oft getragen seit ihrem Geburtstag. Es macht eine schöne Figur und ist sehr bequem, luftig und sommerlich, auch wenn es lang ist.


Sie tanzt mit dem Kleid manchmal stundenlang durch den Garten. Mädchen eben.



Mit diesem tollen Sommerkleid geht es heute wieder zu folgenden Linkpartys: