Donnerstag, 8. Dezember 2016

Filou von FeeFee

Ich habe mir Anfang November ja eine To-Sew-Liste erstellt. Und nun bin ich dabei, diese so Stück für Stück abzuarbeiten. Wirklich weit bin ich noch nicht gekommen, aber wie sagt man so schön "gut Ding will Weile haben".

Auf einen Schnitt hatte ich mich ganz besonders gefreut, den Filou von FeeFee. Der Kapuzenpulli ist sehr besonders, so besonders, dass ich die Mutter-Tochter-Schnittkombi bei Melanie gekauft hatte. Und ich habe auch beide schon genäht, ja auch Marie hat schon eine Filou.

Kürzlich, als ich mal wieder bei Frau Schneider GmbH auf DaWanda eingekauft hatte, hüpfte mir ein wunderbarer Lillestoff-Jersey mit ins Körbchen. Den fand ich so toll, da wollte ich mir ein Shirt daraus nähen. Doch leider meldete auch Marie Gefallen an und so blieb mir nur ein klitzekleiner Rest.


Also hab ich den Rest genommen und gepaart mit einem mitbestellten melierten rosafarbenen Jersey, auch von Frau Schneider. Zum Einsatz kam der Motivstoff nur vorne, im Einsatz oben am Vorderteil und der aufgesetzten Tasche. Die Tasche kann man nur seitlich erkennen, wenn man ganz genau hinschaut. Umrahmt ist alles mit weißem Bündchen.


Es fällt fast nicht auf und weil ich den Pullover in Jersey und nicht in dickem Sweat genäht habe, trägt auch die Tasche nicht so auf. So konnte ich den Pulli auch in einer Gr. 36 nähen, ohne dass er sackig wirkt wie viele Hoodies es tun.


Auch die Kapuze ist noch mit dem tollen Motivstoff gefüttert. Doch dann verließen sie ihn, nicht nur beim Motivstoff, nein, auch der melierte Jersey ging zur Neige. Ich hatte hier nur einen Meter bestellt, da ich ihn ursprünglich als Kombistoff für eine Kinderklamotte mitbestellt hatte. 


Naja, vielleicht war die Bestimmung auch nicht wirklich gegeben und er ist einfach nur so mitbestellt worden, nur des Bestellens wegen. Wie auch immer, für lange Ärmel hat es jedenfalls nicht gereicht, also wurde kurzerhand beschlossen, hier die Ärmel ellenbogenlang zuzuschneiden. Auch gut, zumal der Hoodie durch den Jersey so oder so ein Übergangspulli sein wird.


Mir gefällt der Schnitt und es wird sicherlich nicht die letzte Filou gewesen sein.

Und da dieser Hoodie für mich ist, darf er heute auch zu RUMS. Und ich sage, wieder was abgearbeitet von der To-Sew-Liste :)

Dienstag, 6. Dezember 2016

Softshelljacke

Erinnert ihr euch noch an den Herbstkind sew along bei nEmadA? Nein, schon zu lange her? Hier hatte ich damals mein Ergebnis, eine Softshelljacke, gezeigt. Der Schnitt aus einer gut abgelagerten burda, der auf Anhieb bombig passte. Das Kind war glücklich und zufrieden, hätte sich damals aber eher ein hübscheres Muster auf dem Stoff gewünscht. Gut, dem kann man doch abhelfen.

Also nochmal losgezogen und neues Material gekauft. Diesmal ein wundervoller Softshell mit einer Cowboygeschichte außen und grauem Fleece innen.


Entstanden ist die Jacke zum größten Teil auf unserer 2. Langen Nacht der Handarbeit im Waldorfkindergarten in Lautenbach. Leider quatschen wir Weiber dort so viel, dass ich die Taschen irgendwie nicht hinbekommen hatte. Verkackt, würde man wohl sagen.


Also musste gebastelt werden und ich habe die Ränder mit Schrägband eingefasst. Auch eher mittelprächtig, aber ausreichend, um in die Taschen allerlei auf den Spaziergängen gefundene Schätze zu packen (wir Erwachsenen würden die Dinge eher als Straßendreck oder Müll bezeichnen!).

Die Nähte habe ich wie beim letzten Mal mit Garn in passender Farbe abgesteppt, doppelt für die hübschere Optik und damit beide Nahtzugaben schön flach im Innenteil liegen.


Die Bündchen hab ich extra lang gemacht, damit man sie richtig schön über die Fingerchen ziehen kann. Angenäht und dann ein Stück nach innen geschoben und festgesteppt. So sieht es bei solch einer Jacke schöner aus und wirkt, als hätte man noch eine Jacke darunter. Das Feststeppen war allerdings auch wieder sehr kniffelig, nix mit über den Nähmaschinenarm schieben, viel zu dünn sind die Kinderärmchen. Es ging aber letztlich - irgendwie.


Ganz stolz bin ich, dass ich den Aufhänger nicht vergessen habe. Bin ich einmal im Nähvorgang, gibt es keinen Halt mehr und meistens geht es dann so fix, dass ich am Ende fertig bin und denke, mist, den Aufhänger vergessen :)


Auch der RV ist etwas besonderes, irgendwann bei AFS mal in mein Körbchen gehupft.


Der Schnitt im übrigen sieht ein längeres Hinterteil vor, so ist der Rücken immer schön geschützt und optisch finde ich es ebenso sehr schön.


Und wegen dem Model - ihr wisst ja, Termine, Termine, Termine, keine Zeit für ein Fotoshooting. Also musste Julia wieder herhalten. Aber ich kann euch flüstern, beim nächsten Teil, hab ich sie gekriegt, sie stand zur Verfügung und das ist zauberhaft.


Mit der Jacke geht es heute zu HOT und den DienstagsDingen.