Donnerstag, 29. September 2016

Lady Grace mit Cherry Picking

Erst vor wenigen Tagen war ja das Finale bei Elke auf deren Blog und ich habe die Lady Grace in petrol gezeigt. Da ich den Schnitt toll finde und er sehr schnell von der Hand geht, habe ich mir nochmal eine Lady Grace zugeschnitten und genäht, diesmal aus einem wunderbaren senffarbenen Sweat mit kuscheliger Abseite, kombiniert mit dem Sweat Ornamente in schwarz von Anke Müller alias Cherry Picking. Ein Traumstöffchen, wie ich finde.


Da der letzte Blazer passte, aber eben keine Unterware darunter zuließ, hatte ich den hier ein klein wenig größer gewählt. Leider ist es manches Mal wie verhext. Nun ist er mir fast einen tacken zu leger. Aber immerhin passt nun ein Pullöverchen drunter und man darf sich die Frage stellen beim Ankleiden "darfs ein bisschen mehr sein?". Ja, darf es :)


So ist es nun mal, nicht jeder Stoff ist gleich. Aber he, was solls, gar nicht schlimm, denn erstens findet sich meist schneller ein Abnehmer, als ich es aussprechen kann und zweitens gibt es nun einen Grund, die Lady Grace nochmal zu nähen.


Vielleicht ergänze ich mein Stofflager ja bald schon, denn ich fahre am Samstag auf die Alb. EWI in Benzingen und Sanetta Werksverkauf in Meßstetten sind angesagt. Mal sehen, was sich da ergattern lässt.

Die Knopflöcher der Jacke im übrigen messe ich immer mit dem Maßeinteiler aus. Den hab ich mal bei Heidi auf dem Blog gewonnen, von der Fa. Lutterloh gestiftet. Der leistet tatsächlich immer wieder gute Dienste beim bemessen von Knopflöcher & Co.


Die Knöpfe sind aus dem Fundus. Besser gesagt von einer ganz lieben Erzieherin und Freundin aus Maries Kindergarten. Die hatte mir irgendwann mal eine Tüte Krimskrams in die Hand gedrückt mit allerlei Kram, darin eben auch diese tollen Knöpfe. Irgendwie bekomme ich ständig Nähutensilien gespendet im Kindergarten, manchmal weiß ich gar nicht, bei wem ich mich dann bedanken soll, es liegt einfach im Fach meiner Tochter.

Wie auch immer, die Lady Grace wird mich durch den Herbst begleiten. Diese Variante ist auch noch wärmer als die erste, da wie schon geschrieben, die Abseite kuschelig ist. An den Ärmeln hab ich wieder ein Bündchen in Kontrastfarbe angenäht, lang genug gelassen, damit man sie schön über die Händchen ziehen kann, wenns mal zieht.


Und da die Linkparty bei ellepuls.com noch geöffnet ist, darf auch diese Lady Grace noch eine Runde beim Jacken-Sew-Along Finale drehen.


Und weil heut zudem noch Donnerstag ist, geht sie auch noch zu RUMS.

Mittwoch, 28. September 2016

Finale Herbstkind Sew-Along 2016

Ich hab es geschafft! Und auch wenn ich den Mund mit damals zwei Sew-Alongs scheinbar etwas voll genommen hatte, können sich beide Ergebnisse durchaus sehen lassen.


Hier nun das Ergebnis des Sew-Alongs bei nEmadA. Es ist eine Jacke aus einer älteren burda geworden, Gr. 122 unverändert, aus Softshell mit Fleeceabseite.


Die Jacke gibt irre warm, so zumindest die Worte meiner Tochter. Sie hatte sie zum fotografieren an einem Tag an, an dem es sicher 25 Grad hatte und jammerte die ganze Zeit, dass sie schwitzt.........ja so ist das nun mal bei Models, die müssen eben im Sommer die Herbstmode für die Kataloge vorführen, da führt kein Weg daran vorbei :)


Die Passform der Jacke ist toll, lediglich den Kragen finde ich zu spack am Hals, was im übrigen das Kind ebenso monierte und sich mit ihren Worten dazu äußerte. Die will ich hier jetzt an dieser Stelle nicht wiedergeben.


Aber sonst gefällt die Jacke, wenn sie auch aktuell nicht täglich getragen wird, weil hier die Sonne grad jeden Tag Purzelbäume schlägt und mit uns um die Wette lacht.

 
Doch bald schon wird die Zeit reif sein, für die Softshellkuscheljacke und ich bin mir sicher, dass ich diesen Schnitt auch nochmal nähen werde. Die Jacke ist hinten etwas länger als vorne, das ist immer toll, damit der Rücken schön eingepackt ist.


Den Softshell im übrigen hab ich mit der Nähmaschine und einer Microtexnadel genäht, hatte den Tipp irgendwo gelesen. Hat super funktioniert. Versäubert mit der Ovi hab ich dennoch, denn das macht die Nähte einfach etwas flacher.

Die Eingrifftaschen wurden aus Fleece gemacht. Hier hatte ich glücklicherweise in den Tiefen meines Stofflagers das passende grüne Stöffchen liegen. Ja Mädels, das sind eindeutig die Vorteile vom horten und sammeln. Ein riesiges Lager beschert einen die Möglichkeit, ständig aus den Vollen zu schöpfen.


Von außen wurden die Nähte dann von mir noch abgesteppt mit neongrünem Faden.


Den Aufhänger hab ich am Ende noch rangebastelt, immer wieder vergesse ich das, das regt mich ein klein wenig auf. Nun ist er dran und tut gute Dienste.


Danke liebe Bea für den Sew-Along. Durch solche Veranstaltungen wird man immer wieder schön in den A.... getreten, die Dinge zu nähen, die man längst schon genäht haben wollte.


Damit also nun ab zu nEmadA zum Finale des Herbstkind Sew Alongs 2016.

Buchvorstellung: Skandinavische Mode selbst genäht

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Skandinavische Mode selbst genäht

Annabel Benilan
1. Auflage
96 Seiten
gebunden 19 x 25,5 cm
Stiebner Verlag GmbH, Grünwald
ISBN: 978-3-8307-0963-3
(UVP) € 19,90 [D]


Zur Autorin

Die Französin Annabel Benilan ist Autorin und Illustratorin, spezialisiert auf Mode und kreative Hobbys. Es sind schon zahlreiche Bücher in Frankreich erschienen, auch Artikel in Nähzeitschriften von ihr sind nicht selten. Nach der Entwicklung einer eigenen Marke hat sie in Paris eine Boutique eröffnet, die Melèe Cassis. Auf ihrer Website kann man ihre Aktivitäten verfolgen und sich ein Bild darüber machen, was sie schon alles an Büchern geschrieben hat.


Zum Inhalt


Das Buch enthält 24 Modelle zum nacharbeiten. Vom Rock über die Hose bis hin zur Hemdbluse ist alles enthalten. Außerdem sind die Schnittmuster auf zwei Schnittmusterbögen im Buch.


Rezension

Direkt zu Beginn des Buches ist das Inhaltsverzeichnis. Dies ist allerdings nicht wie üblich mit den entsprechenden Kapiteln beschriftet, sondern bereits dort ist der Inhalt visualisiert und der Leser sieht direkt eine Zeichnung des jeweiligen Kleidungsstückes, zusammen mit dem Vermerk, auf welcher Seite sich die Anleitung dazu befindet. Die Idee ist einzigartig, denn so kann man direkt überlegen, was man sich näher betrachten möchte, man kann sich vorstellen, was sich hinter diesem oder jenen Projekt versteckt.


Bevor man zum ersten Kleidungsstück kommt, wird noch kurz die Vorgehensweise beschrieben, wie man beispielsweise den Stoff auswählt oder seine Größe bestimmt. Hierbei fällt direkt auf, dass die Schnitte lediglich die Größen 36 bis 42 umfassen. 

Die Projekte sind alle gleichermaßen aufgebaut. Zu Beginn des Kapitels ist ein Hinweis auf die Zeitintensität des Projektes, aus dem sich dann auch der Schwierigkeitsgrad ergibt. 


Ein Zuschneideplan, sowie eine Materialempfehlung ist ebenso enthalten wie eine ausführliche Anleitung der einzelnen Nähschritte. 


Da die Schritte alle von Bildern begleitet werden, ist ein Zurechtfinden und Nacharbeiten durchaus auch für Nähanfänger mit Grundkenntnissen möglich. 



Mein Projekt

Ich hatte direkt zu Beginn der Arbeit am Buch drei Schnitte ausgewählt, die mir sehr gut gefallen haben. Darunter ein Kleid, ein Pullover und ein Strickmantel. Da derzeit Strickmäntel absolut im Trend sind, fiel meine erste Wahl dann auf das Schnittmuster "Helena". 


Empfohlen wird hierfür ein Ajourstrickstoff. Da ich gerne immer besondere Stoffe verwende, fiel meine Wahl auf einen festeren Viscosestoff mit einem Hahnentritt ähnlichen Muster. Laut vorangestellter Tabelle im Buch wäre meine Größe die 38 und die hab ich dann auch kopiert und zugeschnitten.

Wichtig ist hier, genau auf die Dehnbarkeit der Stoffe zu achten, denn der Strickstoff hat eine weitaus größere Elastizität, als beispielsweise mein Viscosestoff. In meinem Fall passt der Mantel dennoch, allerdings ist es mir nicht möglich, einen dicken Pullover unter zu ziehen.


Wobei das auch gar nicht gewollt ist, denn das Mäntelchen lässt sich vorne nicht schließen und ist somit für den Übergang gedacht, mit einem Shirt darunter oder gar nur einem Top. 

Mit der Kapuze erhält der Mantel ein neckisches Detail. Ich selbst habe am Ende noch eine Blende angenäht, einmal vorne ringsherum. Ich finde das optisch schöner, als einfach nur umnähen. 


Auch habe ich mir zwei Taschen aufgenäht. Auch das ist für mich ein Detail, welches nicht fehlen darf. Der Stoff bot sich hier auch sehr gut an. Die Länge ist für mich optimal, hier habe ich auch nichts verändert.


Man merkt, dass hier im Buch viel Spielraum für Kreativität gelassen wurde. Man kann sich SEIN Teil gestalten, wie man möchte, es ist überhaupt kein Problem, Kleinigkeiten zu verändern. Das Buch gibt den Rahmen vor, was jeder daraus macht, bleibt einem selbst überlassen.


Mein Mantel wird im Moment jeden Tag getragen, da bei uns die Sonne nochmal richtig Anlauf genommen hat und tagsüber hier richtig schön strahlt. Einfach nur wundervoll. Da wieder ein Teil bei Nacht in meinem Nähkämmerlein entstanden ist, geht es rüber zu AfterWorkSewing.

Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu ebenso keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "Skandinavische Mode selbst genäht" vom Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Dienstag, 27. September 2016

Buch "Stricken ohne Naht"

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Stricken ohne Naht
Seamless Knitting
Die innovative Stricktechnik für die schönsten Damenmodelle

Irina Heemann
248 Seiten
Hardcover mit verdeckter Ringbindung 15,6 x 17,8 cm
Stiebner Verlag GmbH, Grünwald
ISBN: 978-3-8307-0959-6
(UVP) € 19,90 [D]


Zur Autorin

Irina Heemann absolvierte nach ihrem Mathematikstudium ein Mode- und Textildesignstudium. Ihre Liebe zur Mode, zum Stricken und zur Mathematik brachte sie auf die Idee des nahtlosen Strickens. Sie arbeitet derzeit als Strickdesignerin, betreibt einen Onlineshop für Strickware und einen Blog, auf dem sie den Werdegang einzelner Modelle zeigt. Der Blog ist in der Vorbereitungsphase zum Buch entstanden.


Zum Inhalt


16 Modelle sind im Buch enthalten.Außerdem gibt es eine Einweisung zur Nutzung des Buches und auch einen Grundkurs zum Stricken von verkürzten Reihen. Am Ende des Buches wird auf die verwendeten Materialien verwiesen und man kann sich die Modelle, nochmal nach verschiedenen Kriterien sortiert, aussuchen und findet einen entsprechenden Querverweis.


Rezension

Stricken ohne Naht, stricken ohne späteres lästiges Zusammennähen der Einzelteile, stricken einfach nur an einem Stück. Ist das nicht ein Traum vieler Strickerinnen? Im Buch zeigt Irina Heemann, wie das geht. Und das nicht nur in der Theorie, sondern an 16 verschiedenen Modellen.

Das Buch beginnt mit einer Modellübersicht. Schon hier fällt einem auf, dass die Modelle alle etwas besonderes sind. Und auch die Modells sind sehr zauberhaft, anders als die in Hochglanzmagazinen, natürlich und nicht künstlich. 

Wichtig ist, dass man sich das Kapitel 2 "Vor dem Anschlagen" genau durchliest. Hier wird exakt beschrieben, wie vorzugehen ist, auf was man achten muss und welche Symbole was bedeuten. Es empfiehlt sich, hier ein Lesezeichen einzulegen, denn auf diese Seiten kehrt man gerade am Anfang immer wieder zurück.


In Kapitel 3 wird dann endlich beschrieben, wie das System funktioniert - mit verkürzten Reihen nämlich. Alle Arten der im Buch verwendeten verkürzten Reihen werden schematisch dargestellt und erläutert, so dass es auch für Stricker mit Anfängerkenntnissen geeignet ist. 
 

Nach einer Beschreibung der einzelnen Muster kommt man zu Kapitel 5, den eigentlichen Modellanleitungen. Diese sind alle im gleichen Schema aufgebaut. Es beginnt mit einer Materialbesprechung, zeigt auf, welche Muster verwendet werden und eine kurze Info zum Modell fasst die wichtigsten Eckdaten zusammen. 


Die darauf folgende Strickanleitung kommt eher nüchtern daher, fast schon wie eine Formelsammlung. Es empfiehlt sich meines Erachtens, diese zuerst kurz durch zu gehen, bevor man loslegt. Danach einfach Schritt für Schritt der Anleitung folgen, um zum Ziel zu gelangen. Da die Modelle in Schwierigkeitsstufen aufgeteilt sind, kann jeder individuell seinen Einstieg suchen und auch finden. 


In jeder Anleitung ist auch nochmals eine technische Zeichnung vorhanden. Anhand dieser sind einige Aussagen der Strickanleitung besser nachvollziehbar wie z. B. die Position der Maschenmarkierer und vor allem ist die Strickrichtung genau gekennzeichnet. 


Für einige Modelle gibt es Varianten, die auch nochmal erläutert werden. 

Ich hätte mir persönlich ein paar mehr Bilder gewünscht, gerade im Bereich der Grundkenntnisse über die verkürzten Reihen. Auf dem Blog kann man hier dann aber wiederum Beiträge aufrufen, die ausführlich die Vorgehensweise beschreiben und viele Bilder dazu enthalten. Auch bessere Detailaufnahmen der fertigen Modelle hätten mir geholfen, den Einstieg schneller zu finden. Denn gerade beim verstehen, an welcher Stelle die Reihe genau verkürzt wird, ist für mich eine Visualisierung von Nöten, da ich mich zu den Strickanfängern zähle.


Mit meiner begonnenen Weste gehe ich heute zu HOT und den Dienstagsdingen, auch wenn sie noch nicht fertig ist.....wird aber. Ich habe mich im übrigen für das erste Testmodell für eine günstige Superlana von Lana Grossa entschieden, in der Farbe kürbis. Wunderschön.

Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu ebenso keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "Stricken ohne Naht " vom Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Sonntag, 25. September 2016

Finale beim Jacken-Sew-Along bei ellepuls.com

Es ist soweit, das Jacken-Sew-Along ist beim Finale angekommen.


Puuuh, zu Beginn hätte ich nicht gedacht, dass ich es schaffe. Ich wußte ja noch nicht mal, als ich den Sew-Along entdeckte, welchen Schnitt ich mir aussuche. Also hab ich einen Schnitt gewählt, der fix von der Hand zu gehen scheint und obendrein noch übergangsjahreszeitentauglich ist. Ich kann einfach im Moment bei diesen schönen Sonnentagen keine Winterjacke nähen, da sperrt sich mein Innerstes. Also fiel die Wahl auf die Lady Grace von Mialuna, über Farbenmix zu bekommen.


Naja, ein Blazer, auch nicht gerade das Einfachste von der Welt. Weit gefehlt, die Lady Grace geht gut von der Hand, ist ein zwei Stunden Projekt und mit jeder Lady Grace wird man noch routinierter und schneller.


Ganz toll finde ich, dass die inneren Besätze empfohlen in einem Jersey genäht werden. Das hab ich auch getan und so bekommt man zum Beispiel hinten am Kragen einen schönen Effekt, mit dem man spielen kann. Man kann ihn aufstellen (ihr kennt das, so machen das die Möchtegerns mit ihren Poloshirts) und sieht somit die Farbe des Außenstoffes


oder man klappt ihn ganz normal nach unten und hat dann das klassische Kragenbild mit dem bunten Innenfutter.


Ebenso hab ich es bei den Taschen gehandhabt. Zum einen hab ich mir unter die Taschenbeutel etwas vom Jersey genäht, dies dann als Kreis festgenäht, abgesteppt und eingeschnitten. So blitzt der Jersey unter dem einfarbigen Sweat hervor und man schafft so eine ganz schöne Verbindung zum Futter. Und auch die Ärmel hab ich mit Besatz genäht. So kann ich sie herunter geklappt lassen


oder aber hochkrempeln und wieder das Futter sichtbar tragen. Gerade an warmen Tagen, an denen man den Blazerärmel vielleicht sogar nach oben schiebt, gibt das auch einen schönen optischen Effekt.


Etwas Angst hatte ich vor den Knopflöchern. Klappt das inzwischen in Baumwolle und Jeans ganz gut, so hatte ich doch großen Respekt vor Knopflöchern in dehnbaren Stoffen wie Sweat und Jersey. Aber auch das war kein Problem. Die Leiste ist doppelt mit Vlieseline unterbügelt und mit einer Microtexnadel ging das Knopfloch nähen ohne Probleme von statten. Die Knöpfe habe ich farbig passend zum Futter genommen, leicht durchsichtige rosa Knöpfe, groß, daher nur drei.


Die Knopflöcher hätten allerdings etwas mehr zum Rand gehört, das ist mir dann erst später aufgefallen, beim tragen. Tut aber keinen Abbruch, ist auch so mehr als in Ordnung und ich bin eh jemand, der die Jacke ständig offen hat.


Zum Schnitt: Die Passform ist nicht optimal. Lt. Tabelle müsste ich eine 36 nähen. Das hab ich auch getan und die Jacke passt, dürfte knapper aber nicht sein. Ich hatte hier beim Fotografieren nur ein Top drunter, mit Pulli ist das schon nicht mehr so schön. Ich werde nächstes Mal vielleicht ein Maß zwischen 36 und 38 wählen, um auch mal einen Pulli darunter tragen zu können. Kann aber auch je nach Material immer etwas anders ausfallen. Da muss man einfach auch experimentieren.

Ich habe mich ja für einen Papierschnitt entschieden. Der ist teurer als der Downloadschnitt, mir ist es das aber wert, ich hasse das gedrucke und geklebe abgrundtief. Dennoch lag dem Schnitt keine Anleitung dabei. Das würde ich erwarten, wenn ich einen Printschnitt kaufe, absolut. Das ist hier ein totaler Mangel! Ich kann nicht verlangen, dass der, der einen Papierschnitt kauft, am Ende noch eine Anleitung downloadet und ausdruckt. Nee, das geht nicht. Da war ich ein wenig enttäuscht.

Ansonsten bin ich zufrieden mit meinem Projekt Blazer und flitze jetzt mal los. Zuerst zum Finalen Post bei ellepuls und dann weiter zur Nähmaschine, die zweite Lady Grace fertignähen.