Donnerstag, 4. August 2016

Neue Lausbubengeschichten von Max und Moritz

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Quelle: Coverdownload Claudius Verlag München


Neue Lausbubengeschichten von Max und Moritz
Elisabeth Boettger-Spoerl
1. Auflage, Juli 2016
64 Seiten, Hardcover 30 x 18 cm
ISBN: 978-3-532-62482-1
€ 16,90 [D] € 




Zur Autorin

Elisabeth Boettger-Spoerl ist ursprünglich Fotografin. Schon als junge Mutter merkte sie, dass ihr das Nacherzählen von Geschichten zu langweilig war und so dachte sie sich einfach neue Lausbubengeschichten aus, stellte sie mit Steiff-Biegepüppchen nach und fotografierte die Szenen dann. Um daraus ein richtiges Geschichtenbuch zu kreieren, unterlegte sie ihre Fotos mit frechen Versen.

In den 50ern entstanden, nun von den Enkeln wieder auf dem Dachboden gefunden und von Elisabeth, die derzeit in München lebt, zu Buche gebracht.
 


Zum Inhalt

Die Lausbubengeschichten von Max und Moritz war und ist eines der meist gelesenen Kinderbücher der Welt. Die sieben Streiche der Buben von Wilhelm Busch wurde in über 300 Sprachen und Dialekte übersetzt. 

Elisabeth Boettger-Spoerl erfand völlig neue Streiche, nicht sieben, sondern fünf sind es geworden. Zu den lustigen Versen stellte sie Szenen mit ihren Steiff-Biegepüppchen und allerlei Utensilien nach und fotografierte diese. 




Rezension

"Ach ja, was waren das für Zeiten, als frech und fröhlich wir den Leuten gespielt so manchen tollen Streich."

So fängt der erste Streich an und erinnert einen sofort an das Buch von Wilhelm Busch. So gut wie jeder kennt die Streiche von Max und Moritz und so mancher Vers hat sich in unseren Köpfen festgesetzt. Ganz gebannt von den wundervollen Fotografien liest man sich von Vers zu Vers.


Immer wieder lächelt man über die netten Szenen, die die Autorin liebevoll nachgestellt hat. 



Und so manches mal blickt man ebenso erschrocken wie bei der Wilhelm-Busch-Version, so furchtbar frech sind doch die Lausbuben.



Im zweiten Streich sind die Buben unter anderem auf der Suche nach einer Prinzessin und finden vermeintlich auch eine. Sie sind auf jeden Fall schwer beeindruckt von der schönen Puppe, die dieser Szene beiwohnen durfte.



Natürlich versuchen sich Max und Moritz mal wieder in der Backstube. Wie das damals endete, wissen wir alle noch. Doch diesmal ist der Streich zwar aufregend, doch die beiden enden zumindest nicht im Backofen.....



Jeder einzelne Streich endet immer mit der Frage, was beide wohl am nächsten Tag so anstellen, besser erleben können.



Das Buch ist unheimlich erquickend und jeder der die Streiche von Max und Moritz nach Wilhelm Busch kennt, sollte dieses Buch auch eines Blickes würdigen. Es ist unheimlich erfrischend und auch für Kinder sehr spannend. Die mit einfachen Hilfsmitteln dargestellten und fotografierten Szenen geben den Kinder sehr gut die Möglichkeit, den Versen zu folgen und zu verstehen, was die Buben da so alles anstellen. Immer wieder bricht man in Gelächter aus, denn all die Streiche sind sehr amüsant erzählt.

Das Buch ist im Claudius Verlag erschienen und wurde mir als Rezensionsexemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. Einen Einfluss auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag nicht, ebenso wurden keine Vorgaben gemacht.




Yes we can do

Irgendwie begleitet mich dieses Motto schon mein ganzes Leben lang. Ja, ich schaffe das. Ja, ich kann das. Ich bin ein Macher, ein Anpacker, alles andere als ein Schwätzer.

So ist es auch mit meiner Ernährung und dem dazugehörigen Sport. Wenn ich sage, ich möchte ein Ziel erreichen, dann setze ich auch Himmel und Hölle in Bewegung, dass das passiert. Also war ja klar, dass auch ich zu denen gehören werde, die die Sportskollection von Kibadoo näht.

Sport nimmt derzeit einen großen Raum in meinem Leben ein. Ich bin dabei, den Muskelanteil und den Fettanteil im Körper nach meinen Vorstellungen zu optimieren. Das eine mehr, das andere weniger :)

Herhalten zur Passformprobe musste ein Stoff mit Hirschen vom letzten Stoffmarkt, zusammen mit einem Glitzerjersey in festerer Qualität von Sanetta. Sanetta hatte daraus übrigens Leggings gefertigt.

Ich habe, wie es sich gehört, eine Short, ein Bustier, eine 7/8 Hose und ein Shirt genäht, ohne Kapuze, denn zum Sport braucht kein Mensch der Welt eine Kapuze, die ständig im Weg herumbaumelt. Kapuzen lassen wir für die Alibi-Sportler, allerhöchstens noch für die Outdoor-Jogger.



Damit alle Welt sieht, dass ich nicht zu den Alibi-Sportlern gehöre, die die Legging nur anziehen, um den Müll heraus zu tragen, mussten also Aktivfotos her.


Gar nicht so einfach, in einer Pose mit Muskelanspannung auszuharren, wenn man einen Aushilfsfotograf hat :) Aber danke dennoch an meinen geduldigen Ehemann, der sich wie immer tapfer geschlagen hatte beim Shooting.


Die Klamotten sind getestet und für tauglich befunden. Bauschgarn hatte ich nicht verwendet, dafür aber die Nähte mit der Cover nochmal abgesteppt. So verhindert man ebenso das aufgehen von z.B. der Ponaht.



Das Bustier ist nicht so meins, denn hier fehlt mir einfach der Stütz. Es ist einfach so in der Form nicht zum Sport geeignet, man müsste darunter noch einen Sport-BH ziehen und das ist ja dämlich.


Das Shirt ist ok, allerdings ist mir der Halsausschnitt zu weit am Hals - Erstickungsalarm! Ich mag es einfach lieber, wenn Shirtschnitte etwas halsferner gemacht sind. Auch das werde ich das nächste Mal ändern. Die Hosen sind ok, man muss bei der Wahl der Stoffe aber auf alle Fälle gut darauf achten, was man beim Beinabschluss verwendet. Der Lycra/Elasthananteil muss auf alle Fälle recht hoch sein, sonst sitzt die Hose an der Wade zu eng. Die Short ist ok, ich habe lediglich ein Bündchen an die Beinenden genäht, um nochmal das Muster aufzugreifen.


Mit diesem Outfit flitze ich noch schnell zu RUMS und schaue auch gleich, was die anderen noch gewerkelt haben.

Und natürlich wieder was von der To-Sew-Liste abgearbeitet.


Und denkt dran Mädels, YES WE CAN DO


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