Donnerstag, 28. Juli 2016

La Maison Victor

Donnerstag und damit RUMS-Tag. Und diesmal mit einem Sommersweatkleid.

Ich kaufe mir immer wieder mal die La Maison Victor. Irgendwann bei Heidi auf dem Blog mal davon gelesen und seither der Zeitschrift verfallen. Schon das Format finde ich beeindruckend, die Schnitte sind stets sehr besonders. Auch die Anleitungen finde ich mit Wort und Bild sehr gut nachvollziehbar.

Ich habe mir aus der vorletzten Zeitschrift ein Sweatkleid ausgesucht, das Kleid "Rianne". Ich dachte mir, das näht sich schnell, sieht nicht all zu kompliziert aus, aber dennoch schön und besonders. So war es dann auch.


Ganz toll finde ich, mal wieder unversäubert zu nähen wie zum Beispiel hier am Taillenbund.


Auch der Ausschnitt wird offen gelassen und ich habe ihn einfach nur mit der Covermaschine abgesteppt, damit es nicht unendlich aufdröselt beim Waschen. Der Sweat ist hier ein wenig fusselig, daher wollte ich nix riskieren.


Das Kleid trägt sich in der Übergangszeit oder an nicht so warmen Sommertagen sicher super, denn der Sweat ist ganz leicht, hat eine schöne melierte Optik, innen angeraut, aber nicht kuschelig.


Es kommt sehr sportlich daher und kann so auch meinem Empfinden nach mit Sneaker ganz gut getragen werden.



Und wieder einen Stoff von meiner To-Sew-Liste gestrichen. Das freut mich ganz besonders.


Damit geh ich jetzt rüber zu RUMS und schau gleich noch, was die Mädels so gewerkelt haben.

Mittwoch, 27. Juli 2016

Das Top ist top

Es ist noch nicht so lange her, da bin ich beim RUMSurven auf die Seite von Iris gestoßen. Dort rief sie sehr kurzfristig zum Probenähen eines Freebooks auf. Ein Top sollte es werden und ich dachte mir, brauchst zwar nicht zwingend einen neuen Schnitt, aber wenn es ihr hilft, biete ich mich an.

Gesagt getan. Iris ist eine sehr nette, geduldige und angenehme Person. An jedem Kommafehler hab ich rumgenörgelt und sie hörte zu, verbesserte, hörte zu und nahm alles mal auf und an. Am Ende kam ein tolles Top heraus, ohne Schnick und Schnack.


Wunderbar ist, dass dieses Top nicht ständig bauchfrei macht beim strecken. Es hat am Saum genug Länge, damit es in der Hose bleibt oder lang genug ist, um nix herausblitzen zu lassen.



Dafür hab ich natüüüüüüüüüürlich einen Stoff meiner To-Sew-Liste verwendet. Ist nun irgendwie retro geworden :)


Den kostenfreien Schnitt findet ihr oben auf dem Link zu Iris Blog.

Ich find es schön und daher darf das Top heute zu AWS.

Dienstag, 26. Juli 2016

Bethioua und Legging - wieder ein Teil meiner To-Sew-Liste

Ja, ich bin ernsthaft dran, denn ihr wisst ja, ich möchte Stoff abbauen, bevor im Herbst wieder neuer dazu kommt.


Hier nun Stoff Nr. 3, den ich von meinem kürzlich gekauften Stoffvorrat vernäht habe.

Es ist was schnelles für die Kleinste geworden. Zum einen gab es eine Mini Bethioua und dazu natürlich passend eine Legging.




Sehr schöne Kombi zusammen mit einem braunen Interlock aus einer meiner Überraschungstüten von Comazo. Da fällt mir ein, meinen Mann könnte ich da auch mal wieder vorbeischicken. Selbst gekauft zählt doch nicht oder, wenn ich mir gesagt habe, ich kaufe erst, wenn das alles weggenäht ist ;-)

Wie auch immer, diese Kombi geht nun zu Kiddikram.

Buchrezension: "Röcke & Kleider selbst genäht"

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Quelle: Coverdownload Stiebner Verlag München



Röcke & Kleider selbst genäht
Christine Haynes
1. Auflage, 144 Seiten
Format: 19,3 x 25,2 cm
Stiebner Verlag
ISBN: 978-3-8307-0936-7
€ 19,90 [D] € 


Zur Autorin

Christine Haynes lebt und arbeitet in Los Angeles. Sie ist Autorin, Lehrerin und Designerin, entwirft ganz eigene Schnittmuster und liebt Vintage. Sie hat einen Abschluss als Bachelor of Fine Arts an der School of the Art Institute of Chicago. 

Sie hat schon einige Bücher geschrieben, unter anderem dieses hier "Röcke und Kleider selbst genäht". Sie hat einen sehr interessanten Blog, der einiges zu bieten hat. Ein Blick lohnt sich.


Zum Inhalt

Das Buch ist in 4 Kapitel unterteilt. Beginnend mit den Grundlagen, weiter über die einzelnen Modelle, Veränderungsmöglichkeiten bis hin zum Anhang, der Bezugsquellen und dergleichen enthält.




Rezension

Gleich zu Beginn des Buches wird auf mehreren Seiten die Nutzung beschrieben. Man sieht direkt, dass die Art des Aufbaus bei jedem der enthaltenen Modelle gleich gestaltet ist. Das macht es für den Leser einfach, sich zurechtzufinden im Buch.



Kapitel 1 beschäftigt sich mit den Grundlagen, nicht nur zum Handwerkzeug, wie die Nähmaschine, sondern es werden auch diverse Grundtechniken des Nähens beschrieben. So gibt es beispielsweise eine detaillierte Einführung in die unterschiedlichen Faltentechniken bei Kleidungsstücken. 


Ganz wichtig für den Leser ist die auf Seite 29 enthaltene Größenbestimmungstabelle. Da es sich um eigene Größen handelt, ist es um so wichtiger, hier genau zu schauen, welche Größe für die eigenen Maße die richtige ist. Im Anschluss an die Größentabelle folgen die Zuschnittpläne der jeweiligen Modelle aus dem Buch.



Das zweite Kapitel ist das stärkste im ganzen Buch. Hier werden die verschiedenen Modelle erklärt, insgesamt 15 Stück. Begonnen wird hierbei ganz allgemein mit unterschiedlich genähten Modellbeispielen, einigen Erklärungen und grundsätzlichen Tipps rund um das Modell. 



Danach folgt die eigentliche Nähanleitung in Wort und Bild, das Material wird benannt und auch die Anzahl der Schnittteile nochmals angeführt. Auch befindet sich hier unten rechts in der Ecke der QR-Code, der zum Schnittmuster führt. Ist ein Code-Scan nicht möglich, kann man auch den vorhandenen Link in seinen Browser manuell eintippen.



Am Ende jeden Modelles gibt es dann noch Stilvarianten, die beschrieben sind. Hier kann der Leser sehen, was man über einfache Veränderungen alles mit seinem Kleidungsstück noch erreichen kann. 



Das Buch endet schließlich mit Kapitel 3 und 4, in welchem neben Verzierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten auch noch Bezugsquellen benannt werden. Ebenso genannt werden einige gute Internetseiten, auf denen man rund ums Nähen Interessantes nachlesen kann.

Das Buch enthält eine Menge Modelle, von einfach bis anspruchsvoll und ist so für jeden Näher mit guten Grundkenntnissen geeignet. Durch das Darstellen verschiedener Stilvarianten gibt man dem Leser die Möglichkeit, hier seiner eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen und aus den 15 Modellen weitaus mehr zu fertigen.


Mein Projekt

Es fiel mir diesmal nicht sehr schwer, MEIN Projekt zu finden. Es sollte ein Faltenrock sein, denn einen Faltenrock wollte ich schon öfters in letzter Zeit nähen. So suchte ich mir das Modell "Faltenrock" von Seite 104 aus. 

Der Stoff war auch schon da, den hatte ich erst vor kurzem als Reststück in Überlingen im Stoffladen mitgenommen. 1,7 Meter waren es und ich hatte schon Bange, dass es nicht ganz reicht, denn als Verbrauch sind immerhin 1,9 Meter angegeben. Es hat gereicht, der Stoff hat lediglich etwas mehr Stand als das Modell, welches auf dem Titelbild zum Rock zu sehen ist. Dadurch wirkt er weniger leicht.



Etwas Mühe hatte ich, zu verstehen, wie die Falten gelegt werden sollen. Aber nach mehrmaligen Lesen der Anleitung zu den Falten und dem genauen Ansehen der Bilder dazu, war mir auch das klar. Dann ging es schnell und kam dann nur nochmal beim Bund ins Stocken. Hier hatte ich einfach nicht den passenden Gummi zu Hause. So viel Material daheim und doch fehlt das richtige immer wieder mal. Kennt ihr das nicht auch?




Am Ende habe ich mich noch einer Gestaltungsmöglichkeit bedient und die Falten wie im Buch vorgeschlagen, 7,5 cm nach unten festgesteppt. So entsteht direkt eine andere Optik, der Rock trägt nicht mehr so auf, denn bei mir ist auch nichts zum kaschieren vorhanden.



Kräftigere Damen sollten das eben genau nicht tun und den Falten Raum geben. So wird einiges an Hüfte kaschiert.



Mit der Buchvorstellung und meinem neuen Faltenrock geht es nun noch zu den Dienstagsdingen und zu Handmade on Tuesday .


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu ebenso keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "Röcke & Kleider selbst genäht" vom Stiebner Verlag München, Bildrechte liegen allein beim Stiebner Verlag München.