Donnerstag, 14. Juli 2016

Ahoi Frau Fannie

So oder so ähnlich könnte man mich in der bestimmt begrüßen. Denn nun wird es dem Sommer entsprechend, ähm, der eigentlich heute wieder zurück kommen soll, maritim.


Und weil ich die Frau Fannie so liebe, hat sie auch eine Liebeserklärung von mir bekommen. Ach ja und hinten hab ich mein Logo angebracht, das hatte ich mir bei Dortex auf SnapPap drucken lassen.


Der marineblaue Sweat ist ein wunderbarer Sommersweat von Lillestoff, der gestreifte ist im örtlichen Stoffladen gekauft und wenig dehnbar, daher hatte ich diesen für den Rock verwendet.



Passend zur Frau Fannie gab es noch eine Tasche, gekauft, aber gut geeignet für kurze Ausflüge, egal ob auf ein Schiff auf dem Bodensee oder einem Strandbadbesuch.



Meine Frau Fannie darf nun zu RUMS und ich dreh dort auch noch eine Runde, bei den anderen Schneiderleins.

Dienstag, 12. Juli 2016

Wie Phönix aus der Asche....

...steigt Woche für Woche eine Frau Aiko bei mir aus dem Nähzimmer :) Ich glaube, ähnlich wie Dani vom Label hennaprülla hat mich das Aiko-Fieber erwischt. Vermutlich ist das dem Umstand geschuldet, dass die Frau Aiko eine ganz Fixe ist, schnell genäht, gut tragbar und ohne viel Schnirkel. Also genau MEIN Ding :)

Bei Sanetta hatte ich vor einiger Zeit einfach mal so ein Stück Singlejersey mitgenommen. Leicht gesprenkelt, in jeansblau. Die Verwendung war mir damals noch nicht klar, aber als ich an den Stoffabbau ging, da wusste ich, dass es eine Frau Aiko wird, denn überwiegend will ich aus den abzubauenden Stoffen Dinge für mich nähen.


Um den Uni-Stoff nicht zu langweilig wirken zu lassen, habe ich ein Bügelbild angebracht, einen wunderschönen Vogel.


Genäht hab ich Frau Aiko wieder in XS, hatte sich bei dem Schwalben-Interlock schon bewährt und ist auch hier die richtige Wahl gewesen.



Damit ist Stoff Nr. 2 von meiner To-Sew-Liste erledigt.


Und so schicke ich den Beitrag nun auch noch zu den Dienstagsdingen und zu HOT.

Montag, 11. Juli 2016

Gesundes Brot

Derzeit freue ich mich immer riesig, wenn mir etwas aus der Low-Carb-Backküche gelingt. Nicht zuletzt, weil ich backe, wie ich nähe: frei Schnauze. Selbst wenn ich ein Rezept liegen habe, verliere ich mich spätestens bei der dritten Zutat und kippe rein, was mir gefällt. Ich kann mich einfach nicht an Anleitungen halten ;-)

Letzte Woche waren meine Nähmädels zu Besuch und wir alle drei versuchen, gesund und Low-Carb zu leben, um die letzten Babypfunde weg zu bekommen oder einfach nur weiterhin gut auszusehen. Ich hatte schon im Vorfeld angekündigt, dass ich die Ladies verköstigen werde und versprochen, ein Low-Carb-Brot mit Quarkdip zu backen. Dämlich nur, da im Kopf eigentlich ein Dinkelbrot war, welches ich schon mal erfolgreich gebacken hatte. Nun war etwas versprochen, bei dem ich nicht wusste, wie ich das hinbekomme. Also wieder improvisiert und experimentiert.

Heraus kam dieses Brot:


Das Brot war super lecker, zusammen mit dem Quarkdip und den Radieschen.

Hier für euch das Rezept:

Brot (kleiner Laib, Größe eines Baguettes)

100 g Leinsamenmehl (keine Leinsamen, richtiges Mehl!)
  50 g Kürbiskernmehl
  50 g Mandelmehl
  50 g Sojamehl

1/2 Würfel oder 1/2 Päckchen Hefe
225 ml warmes Wasser
  30 g Sonnenblumenkerne
  20 g Sesam
  20 g Leinsamen
  20 g Kürbiskerne
1 EL Essig
1 TL Salz

Das warme Wasser wird mit der Hefe vermengt, dann die Mehle dazu und im Anschluss Essig, Salz und die Kerne. Alles gut durchkneten, je nach Konsistenz noch Wasser ergänzen, bis ein Brotteig daraus wird. Diesen Formen, oben einschneiden und stehen lassen, solange der Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze angeheizt wird. Dann das Brot ca. 1 h backen, gegen Ende immer wieder kontrollieren, dass es nicht zu hart oder zu dunkel wird.

Brot kurz auskühlen lassen, anschneiden und über den Genuss freuen :)


Hier noch das Rezept für den Dip:

1 EL Quark
4 EL Joghurt
1 EL körniger Frischkäse
Schnittlauch, Frühlingszwiebel oder andere Kräuter
etwas Salz

Alles miteinander zu einer homogenen Masse verrühren und dann auf dem Brot genießen.
N´Gutn......wie der Schwabe sagen würde.

Das Brot geht jetzt zu den Montagsfreuden, denn ich freue mich über das Brot, welches gut ankam.