Donnerstag, 3. März 2016

Das letzte finale Teil beim BuxSen Zeitschriften-Sew-Along

So, nun habt ihr und ich es geschafft. Ich zeige euch das letzte finale Teil von Jennys Sew-Along.

Unangekündigt und aufgrund der vielen schönen gezeigten Beispiele habe ich mich nach dem Hoodie auch an das Shirt mit den Sattelärmeln gemacht. Ich hatte hier schon ganz lange einen Streichelstoff von Lillestoff liegen, der mit den Pusteblumen.


Dazu passen dieser dünne Strickstoff, den ich auch für das Upcyclingshirt genommen hatte.


Entstanden ist nun dieses Shirt hier, Shirtschnitt wie gesagt aus der Ottobre 05/2015.



Diesmal hab ich nicht Gr. 42 wie für den Hoodie zugeschnitten, sondern 38 und die Hüften auf 36 auslaufen lassen, also wieder begradigt. Ich würde sagen, sitzt, passt, wackelt und hat Luft :)



Und damit nun ab zum BuxSen Finale und natürlich zu RUMS. Danke liebe Jenny, für diesen tollen Sew-Along. Ich freue mich, wenn du mal wieder eine Zeitschrift meiner Wahl zeigst und ich noch einmal bei dir dabei sein darf.

Dienstag, 1. März 2016

MINIS WEBEN mit dem Pin Loom

(Hinweis: wer direkt zu meinem Projekt möchte, scrollt sich nach unten durch ;-)



Quelle: Coverdownload LV.Buch im Landwirtschaftsverlag



MINIS WEBEN mit dem Pin Loom
100 kreative Kombinationen und 15 stylische Projekte
Florencia Campos Correa
Lieferbar seit: 08.02.2016 in deutscher Fassung
144 S. , farbige Abbildungen
Hardcover 22,5 x 22,5 cm
LV.Buch im Landwirtschaftsverlag
ISBN: 978-3-7843-5411-8
€ 16,95 [D] € 17,50 [A]


Zur Autorin

Florencia Campos Correa ist Designerin und Pin-Loom-Weberin aus Chile. Sie hat diese Handwerkskunst von ihrer Mutter bereits in jungen Jahren beigebracht bekommen. In ihrem Etsy-Shop Ullvuna verkauft sie ihre gewebten Kleidungsstücke und Heimtextilien. Durch ihre Kreativität schafft Correa unglaublich beeindruckende Dinge, Kleidungsstücke mit dem gewissen Etwas. Nun ist das Buch im LV.Buch im Landwirtschaftsverlag in deutscher Fassung erschienen.


Zum Inhalt

Zu Beginn wird im Buch kurz erklärt, wie es benutzt wird und was für einen Beginn alles notwendig ist. Im Anschluss sind alle Möglichkeiten aufgezeigt, wie man den Loom einrichtet und ebenso die verschiedenen Webtechniken. So gelangt man schließlich, arbeitet man sich durch das Buch, zu einer Mustergalerie und am Schluss zu verschiedenen Projekten. 15 Projekte und 100 Kombinationen sind hier beschrieben. 

Rezension


Bereits beim auspacken des Buches ist mir die quadratische Größe angenehm ins Auge gefallen. Es hat eine Hardcover-Bindung und ist damit auch sehr robust. 

Im Vorwort beschreibt die Autorin, wie sie überhaupt zum weben mit dem Pin-Loom kam und beschert dem Leser einen kurzen Streifzug durch ihr kreatives Leben. Nun kommt der wichtigste Teil "Wie dieses Buch benutzt wird". Kurz und knapp wird hier dem Leser gezeigt, in welcher Art und Weise dieses Buch hilft, sein Projekt erfolgreich abzuschließen. Es folgt ein kleiner Exkurs in die Geschichte und man sieht, schon in den Dreißigern wurde gewebt, mit ganz einfachen Looms. 

Auf Seite 16 dann ist es soweit. Es wird erklärt in Wort und Bild, Schritt für Schritt, wie man sich einen Loom selbst herstellen kann. Im Anschluss kann der Leser sehen, welche Möglichkeiten es beim Bestücken des Looms gibt. Je nach Ausgangslage sind dann unterschiedliche Muster möglich, welche ausführlich auf den folgenden Seiten erklärt und gezeigt werden. 

Im Buch sind auch verschieden Garne und damit gewebte Muster abgebildet. Der Leser kann so sehen, welchen Effekt, welches Garn erzielt und merkt recht schnell, dass experimentieren durchaus erwünscht ist. Ist man dann bei Seite 108 angekommen, beginnen die Projekte. Von Pulswärmern, über Handtaschen bis zum Poncho ist alles dabei. Man sieht sofort, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Dieses Buch lädt Handarbeitsfans dazu ein, zu experimentieren  und sich von den individuellen Ergebnissen überraschen zu lassen. Und Achtung - das Suchtpotential ist enorm!


Mein Projekt

Wie ihr wisst, suche ich mir stets aus meinen vorgestellten Büchern eigene Projekte aus oder zumindest teste ich, ob das Buch in der Praxis hält, was es verspricht. Ich kann euch hier nur sagen, tut es. 

Diesmal musste ich mir fremde Hilfe holen und zwar von meinem Mann. Der bekam, als das Buch eintraf, Hammer, Nägel und das Buch in die Hand mit der Bitte, im Keller einen Loom zu bauen und zwar genau so einen, wie abgebildet. Eine ganz schöne Aufgabe, sagt mein Mann. Aber er stellte sich wacker der Herausforderung und hämmerte Versuch 1 Zusammen. Inzwischen, so kann ich euch verraten, gibt es Rahmen zwei, noch genauer, noch schöner und ausgereifter. Ich glaube, er geht jetzt in Serie. Im Internet habe ich gesehen, dass es die unterschiedlichsten Formen gibt, dreieckig, quadratisch, rechteckig, groß, klein. Wir haben uns hier genau an die Vorgaben im Buch gehalten.






Also habe ich losgelegt und begonnen, den Loom nach Anleitung zu bestücken. Eigentlich total easy, aber dennoch eine Aufgabe, die genaues Lesen der Anleitung erfordert, gerade bei Fadenlage 2 und 3.






Und dann ging es los mit dem Weben. An den Seiten, also die ersten und letzten Reihen, ist es etwas mühsam, alles ist sehr eng, aber mit etwas Mühe geht das gut. Es weckte direkt Kindheitserinnerungen bei mir, hatten wir doch früher von Strickliesel über Webrahmen auch alles zu Hause gehandarbeitet. Im Unterschied zum herkömmlichen Webrahmen gibt es beim Pin-Loom meist einen dreilagigen Kettfaden. Auch ein zweilagiger ist möglich, ich habe bei meinen gewebten Teilen aber durchweg mit dem dreilagigen gearbeitet.


Am Ende hatte ich drei unterschiedliche Quadrate gewebt, drei unterschiedliche Muster.




Einmal im Grundmuster mit dreilagigem Kettfaden, dann nochmals das Grundmuster, aber mit zwei Farben und zum Schluss hatte ich mich am Schottenmuster versucht.



Meine Tochter fand die Quadrate so schön, dass sie sie für sich haben wollte. Also hab ich ihr daraus ein kleines Täschle genäht, Quadrate zusammengenäht, Knopf und Schlaufe dran und fertig.




Mein Fazit: Ja, das Buch ist toll, Ja das Buch hat Suchtpotential und Ja, ich werde weiter weben und es macht Spaß, mal etwas ganz anderes als Nähen und man kann es auf dem Sofa tun, in der Bahn, im Auto auf dem Beifahrersitz oder im Wartezimmer beim Arzt, einfach überall. Und mit jedem Quadrat wird man besser und besser. Für mich erhält das Buch eine Kaufempfehlung und ich kann es all denen raten, die mal wieder etwas Abwechslung für ihre Kreativität suchen. Traut euch, es macht Spaß und die Projektvielfalt ist enorm.

Und weil weil alles Handmade ist, darf dieser Beitrag auch zu HOT.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu ebenso keine Vorgaben gemacht.


Bilder aus dem Buch "Minis Weben mit dem Pin Loom" vom LV.Buch im Landwirschaftsverlag, Bildrechte liegen allein beim LV.Buch im Landwirtschaftsverlag.