Donnerstag, 25. Februar 2016

Puuuh, ist das ein Stress.....Teil 5 vom Zeitschriften-Sew-Along bei BuxSen

Meine Güte, wenn man täglich so einen Post verfasst, merkt man erst einmal, was man so alles geschafft hat :) Ich bin inzwischen bei Teil Nr. 5 angekommen.

Fassen wir mal zusammen: Teil 1 war das Kleid im Etno-Muster, Teile 2 und 3 der Hoodie mit der Joggingbuxe und Teil 4 hab ich gestern gezeigt, war der Upcycling-Pullover nach dem Schnittmuster für das Shirt mit Sattelärmeln. Nun also sind wir bei Teil Nr. 5 im ZSA von Jenny angelangt. Es ist, tadaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, mal wieder ein Kleid. Ich habe das Kleid (Teil 1) etwas abgeändert, vor allem die Taschen weggelassen, denn ich habe festgestellt, Taschen an einem solchen Kleid braucht kein Mensch, beulen sich durch die Ovi-Naht nur aus und sehen besch.....aus bei uni-Stoffen.

Und dann wollte ich denselben Schnitt wählen, aber doch eine ganz andere Optik schaffen. Also habe ich mir schon mal ganz andere Stoffe besorgt. Einen Sommersweat in senfgelb/ocker und einen dunkelbunten Sweat von Cherry Picking:


 Um eine neue Optik zu schaffen, braucht es aber mehr. Ich wollte so ein wenig den 60er-Look zaubern und hab mich für eine Teilungsnaht unter der Brust entschieden.


Oben uni, unten gemustert und dunkel, damit es einen schlanken Fuß macht ;-) Dann noch in eine für mich perfekte Länge eingekürzt und fertig war mein Sixtiekleid:



Probegetragen hab ich es auch schon, im Hotel in Kornau und ich habe viele Blicke geerntet, nicht aus entsetzen, sonder vor lauter Begeisterung. Und auch hier hatte mich eine Dame dann angesprochen, ob das schöne Kleid selbst genäht ist. Das ist das tollste Kompliment für eine Hobbyschneiderin :)


Mit diesem Teil geht es nicht nur zu BuxSen, sondern auch noch zu RUMS.

Mittwoch, 24. Februar 2016

BuxSen Zeitschriften-Sew-Along - Finaler Post Nummero 3

Ja genau, 3 Posts und 4 Teile sind jetzt gezeigt und das ist noch längst nicht alles :) Könnt ihr noch? Dann möchte ich euch heute etwas zeigen, dass als Upcycling-Projekt geendet ist.

Im Kindergarten hatten wir eine Aktion "Altes Hemd, neue Chance" und zu diesem Zeitpunkt wurden die Schränke unserer Ehemänner ausgemistet noch und nöcher. Also bei meinem Mann ist es so wie bei meiner Tochter, er ist aus einigen Teilen rausgewachsen ;-) und so kamen auch ein paar schöne T-Shirts in mein Stofflager. Eines davon war das hier:



Gekauft irgendwann vor Jahren mal in einer italienischen Boutique in Stuttgart. Geliebt, getragen und nun ist der Bierbauch im Weg :) Also raus aus dem Schrank und unter die Nähmaschine. Herausgekommen ist ein Shirt, derselbe Schnitt wie vom Hoodie, nur hab ich ihn diesmal in Gr. 38 zugeschnitten und ganz leicht begradigt an den Hüften. Als Ärmel habe ich einen dünnen Strickstoff verwendet in rot, passend zum vorhandenen Aufdruck auf dem Shirt.




Am Rücken hatte ich vor dem annähen des Halsbündchens noch meinen neuen Stempel ausprobiert. Durch das nun abgeschnittene sieht es irgendwie echt cool aus :) Mal sehen, ob es die Wäschen gut überlebt.


Für Fotos am Frauchen war noch keine Zeit. Im Moment bin ich nicht wirklich ansehnlich mit meiner Grippe im Gesicht und möchte diesen Anblick keinem zumuten :)


Mit diesem Upcycling-Shirt hüpfe ich nun zu AfterWorkSewing und natürlich zum finalen Post von Jenny.

Dienstag, 23. Februar 2016

Weiter geht´s......Finale Teil 2 bei BuxSen und dem Zeitschriften-Sew-Along

Aufgepasst und eingestiegen, weiter geht´s in der Reise mit Teil 2 und 3, die gehören ja irgendwie zusammen, so war der Plan.

Nach dem Kleid von gestern  hatte ich mich an die Joggingbuxe gemacht. Ich fand den Einsatz um den Po toll und figurschmeichelnd. Nicht dass ich es nötig hätte, mein Hintern ist und war immer schon mini (im Gegensatz zu manch anderen Körperstellen, ihr wisst was ich meine gel). Aber dennoch kann dies eine schönere Silhouette zaubern und macht eine schnöde Joggingbuxe auch mal zu etwas Besonderem.

Ich hatte mir vor einiger Zeit einen wunderschönen Sanetta-Sommer-Sweat geholt, direkt im Werk, im Outlet in Messstetten. Das ist bei uns um die Ecke und so kann ich da ab und an mal hinfahren. Der Sweat ist nur mäßig dehnbar gewesen, daher hab ich bei der Hose tabellengemäß für mich eine 38 zugeschnitten und war großzügig mit der Nahtzugabe. Ihr wisst ja, eingenäht ist schneller, als Stoff angestückelt. Und so entstand die Hose, in Armeegrün mit einem jungelbuntem Kontraststoff.



Wie immer musste ich am Po und den Hüften einiges enger nähen, quasi auf eine 34/36 verkleinern, was bei mir aber normal ist. Für die Oberschenkel brauche ich definitiv sogar mehr als 38, meist zumindest. Da hat sich bei der Verteilung der liebe Gott einfach keine richtige Mühe gegeben :)



Die Hose passt gut, an den Fesseln ist sie enger, vielleicht würde ich das bei der nächsten eher einen Ticken weiter machen, da es dann schöner fällt. Durch den breiten Gummibund lässt sie sich sehr angenehm tragen. Leider ist die Hose High Waist, also nicht hüftig und das mag ich gar nicht. Ich hatte allerdings versäumt, hier vorher nochmal nachzumessen und einfach drauf los genäht. Aber macht nix, das Set ist eh schon verpackt und versprochen, meine Mutter hatte Bedarf angemeldet und freut sich darüber.


Nach der Hose hatte ich mich an den Hoodie gemacht. Was hab ich da Nerven gelassen, erinnert euch nur an die Dramen um die Taschen hier und hier. Doch nun ist es geschafft und wie ich finde, sieht es gut aus. 

Etwas anders sind die Taschen geworden, man sieht den Eingriff mehr und damit mehr Innenstoff bzw. Musterstoff. In meinem kleinen Nähkreis mit zwei Freundinnen wurde das bei einem Glas Pfefferminztee so beschlossen und dann am Ende für gut befunden. Man meinte, schließlich muss man den tollen Stoff auch gut sehen. Und manchmal muss man sich einfach der Meinung der Mehrheit fügen.



Der Hoodie hat an sich eine gute Passform. Allerdings ist er definitiv viel zu lang, ich würde ihn beim nächsten Mal wie Jenny einfach kürzen, schätzungsweise so gut 6 cm. Das muss man aber vor dem einnähen der Taschen machen, da man sonst evtl. das Problem hat, dass sich so viel nicht kürzen lässt und die Taschen unten vorblitzen. An den Ärmeln, die auch sehr großzügig in der Länge bemessen sind, hab ich gar keine Bündchen angenäht, die nur umgenäht mit der Nähmaschine und einem 3-fach-Stretchstich. Das wollte ich am Pulli auch machen, aber dann wären wie gesagt die Taschen sehr knapp an der Kante gewesen und das hätte dann nicht so schön ausgesehen. Also hab ich das Muster nochmal aufgegriffen und ein Bündchen daraus gemacht.

Ich konnte das Set, bevor es mir abgeluxt wurde, auch schon tragen. Wir waren über Fastnacht in einem Hotel in der Nähe von Oberstdorf, Kornau um genau zu sein, idyllisch und verschlafen, so lieben wir es. Dort lag zu der Zeit auch noch schön Schnee und so bot der Balkon eine gute Fotokulisse. 



Bezaubernd fand ich unsere Tischnachbarn im Speisesaal. Am letzten Abend hat sie mich angesprochen, ob ich eigentlich meine Sachen selbst nähe. Sie findet es toll und man sieht sofort, dass es keine Stangenware ist. Gibt es ein schöneres Kompliment? Nee, wirklich nicht, ich war sehr erfreut, dass andere Menschen das Besondere an mir wahrnehmen.

Mit diesen zwei Teilen flitze ich jetzt schnell noch zu Jenny und poste im Finalethread und weil heute Dienstag ist und bis auf die Badeschlappen alles selbst genäht ist, kommt die Klamotte auch zu HOT.

Montag, 22. Februar 2016

Finaaaaaaaaaaaaleeeeeeeeeeeee........beim BuxSen-Sew-Along

Ja Mädels, wir haben es geschafft, uns die Hände blutig genäht, die Nähmaschinen glühen lassen und gewerkelt, was das Zeug hält. Wochenlang haben wir auf diesen einen Tag, dem Finale beim BuxSen-Zeitschriften-Sew-Along hingefiebert. Jenny, ganz lieben Dank für diesen tollen Sew-Along und ich freue mich schon auf die nächste Zeitschrift zusammen mit dir.

Ich hab ja, lasst mich mal nachzählen, insgesamt eins, zwei, drei, vier, fünf, nein sechs Teile genäht aus der Ottobre 05/2015. Und es war toll, dass man ein Ziel vor Augen hatte, das Finale am 22.2.16 hier bei Jenny auf dem Blog.

Ich werde im Laufe der Woche alles häppchenweise servieren, ist doch irgendwie auch besser für die Verdauung, sagt mein Mann. Und starten möchte ich heute auch mit dem Teil, dass ich als alleraller-erstes genäht hatte, dem Kleid aus einem wunderbaren Sommersweat mit Etno-Muster, ist das ein Etno-Muster? Ihr erinnert euch an das Bild, dass euch neugierig machen sollte? Hier nochmal zur Erinnerung:





Wie gesagt, entstanden ist daraus das Kleid aus der Ottobre, durch das Muster musste ich hier kein Stoffgemetzel und Gestückel veranstalten und trotzdem sieht das Kleid besonders aus. Die Fotos sind dann direkt im Januar entstanden, als bei uns richtig satt Schnee lag.

Tadaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, mein Kleid und ich:





Und mit Teil Nummero 1 geht es jetzt zu Jenny. Und dort schaue ich auch gleich, ob schon andere gepostet haben. Und weil Montag ist, wandert die Klamotte noch zu den Montagsfreuden bei Zwergstücke. Auch hier lohnt es sich, dass ihr mal vorbeischaut.

Wünsche euch allen einen guten Start in die Woche!