Dienstag, 26. Juli 2016

Buchrezension: "Röcke & Kleider selbst genäht"

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Quelle: Coverdownload Stiebner Verlag München



Röcke & Kleider selbst genäht
Christine Haynes
1. Auflage, 144 Seiten
Format: 19,3 x 25,2 cm
Stiebner Verlag
ISBN: 978-3-8307-0936-7
€ 19,90 [D] € 


Zur Autorin

Christine Haynes lebt und arbeitet in Los Angeles. Sie ist Autorin, Lehrerin und Designerin, entwirft ganz eigene Schnittmuster und liebt Vintage. Sie hat einen Abschluss als Bachelor of Fine Arts an der School of the Art Institute of Chicago. 

Sie hat schon einige Bücher geschrieben, unter anderem dieses hier "Röcke und Kleider selbst genäht". Sie hat einen sehr interessanten Blog, der einiges zu bieten hat. Ein Blick lohnt sich.


Zum Inhalt

Das Buch ist in 4 Kapitel unterteilt. Beginnend mit den Grundlagen, weiter über die einzelnen Modelle, Veränderungsmöglichkeiten bis hin zum Anhang, der Bezugsquellen und dergleichen enthält.




Rezension

Gleich zu Beginn des Buches wird auf mehreren Seiten die Nutzung beschrieben. Man sieht direkt, dass die Art des Aufbaus bei jedem der enthaltenen Modelle gleich gestaltet ist. Das macht es für den Leser einfach, sich zurechtzufinden im Buch.



Kapitel 1 beschäftigt sich mit den Grundlagen, nicht nur zum Handwerkzeug, wie die Nähmaschine, sondern es werden auch diverse Grundtechniken des Nähens beschrieben. So gibt es beispielsweise eine detaillierte Einführung in die unterschiedlichen Faltentechniken bei Kleidungsstücken. 


Ganz wichtig für den Leser ist die auf Seite 29 enthaltene Größenbestimmungstabelle. Da es sich um eigene Größen handelt, ist es um so wichtiger, hier genau zu schauen, welche Größe für die eigenen Maße die richtige ist. Im Anschluss an die Größentabelle folgen die Zuschnittpläne der jeweiligen Modelle aus dem Buch.



Das zweite Kapitel ist das stärkste im ganzen Buch. Hier werden die verschiedenen Modelle erklärt, insgesamt 15 Stück. Begonnen wird hierbei ganz allgemein mit unterschiedlich genähten Modellbeispielen, einigen Erklärungen und grundsätzlichen Tipps rund um das Modell. 



Danach folgt die eigentliche Nähanleitung in Wort und Bild, das Material wird benannt und auch die Anzahl der Schnittteile nochmals angeführt. Auch befindet sich hier unten rechts in der Ecke der QR-Code, der zum Schnittmuster führt. Ist ein Code-Scan nicht möglich, kann man auch den vorhandenen Link in seinen Browser manuell eintippen.



Am Ende jeden Modelles gibt es dann noch Stilvarianten, die beschrieben sind. Hier kann der Leser sehen, was man über einfache Veränderungen alles mit seinem Kleidungsstück noch erreichen kann. 



Das Buch endet schließlich mit Kapitel 3 und 4, in welchem neben Verzierungs- und Gestaltungsmöglichkeiten auch noch Bezugsquellen benannt werden. Ebenso genannt werden einige gute Internetseiten, auf denen man rund ums Nähen Interessantes nachlesen kann.

Das Buch enthält eine Menge Modelle, von einfach bis anspruchsvoll und ist so für jeden Näher mit guten Grundkenntnissen geeignet. Durch das Darstellen verschiedener Stilvarianten gibt man dem Leser die Möglichkeit, hier seiner eigenen Kreativität freien Lauf zu lassen und aus den 15 Modellen weitaus mehr zu fertigen.


Mein Projekt

Es fiel mir diesmal nicht sehr schwer, MEIN Projekt zu finden. Es sollte ein Faltenrock sein, denn einen Faltenrock wollte ich schon öfters in letzter Zeit nähen. So suchte ich mir das Modell "Faltenrock" von Seite 104 aus. 

Der Stoff war auch schon da, den hatte ich erst vor kurzem als Reststück in Überlingen im Stoffladen mitgenommen. 1,7 Meter waren es und ich hatte schon Bange, dass es nicht ganz reicht, denn als Verbrauch sind immerhin 1,9 Meter angegeben. Es hat gereicht, der Stoff hat lediglich etwas mehr Stand als das Modell, welches auf dem Titelbild zum Rock zu sehen ist. Dadurch wirkt er weniger leicht.



Etwas Mühe hatte ich, zu verstehen, wie die Falten gelegt werden sollen. Aber nach mehrmaligen Lesen der Anleitung zu den Falten und dem genauen Ansehen der Bilder dazu, war mir auch das klar. Dann ging es schnell und kam dann nur nochmal beim Bund ins Stocken. Hier hatte ich einfach nicht den passenden Gummi zu Hause. So viel Material daheim und doch fehlt das richtige immer wieder mal. Kennt ihr das nicht auch?




Am Ende habe ich mich noch einer Gestaltungsmöglichkeit bedient und die Falten wie im Buch vorgeschlagen, 7,5 cm nach unten festgesteppt. So entsteht direkt eine andere Optik, der Rock trägt nicht mehr so auf, denn bei mir ist auch nichts zum kaschieren vorhanden.



Kräftigere Damen sollten das eben genau nicht tun und den Falten Raum geben. So wird einiges an Hüfte kaschiert.



Mit der Buchvorstellung und meinem neuen Faltenrock geht es nun noch zu den Dienstagsdingen und zu Handmade on Tuesday .


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu ebenso keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "Röcke & Kleider selbst genäht" vom Stiebner Verlag München, Bildrechte liegen allein beim Stiebner Verlag München.

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