Montag, 6. Juni 2016

Low-Carb Erdbeer-Quark-Torte

Es gibt jetzt eine neue Rubik auf meinem Blog, Low-Carb-Küche. Viele von euch haben es sicher mitbekommen, dass ich Ende November 2015 eine Ernährungsumstellung mit 3-wöchiger Kur gemacht habe. Daraus rührt die Erkenntnis, dass Low-Carb für mich als "Sportler" perfekt passt. Ich kann mit dieser Ernährungsform das Gewicht gut halten, ohne verzichten zu müssen.

In meiner Ernährung versuche ich, die schlechten Kohlehydrate wie Zucker weitgehend zu vermeiden. Die guten Kohlehydrate esse ich in Maßen und schaue genau, was ich zu mir nehme. Aber auch Eiweiß esse ich mit Bedacht. So habe ich beispielsweise die tägliche Fleisch- und Wurstzufuhr verändert. Wurst esse ich so gut wie nicht mehr, Fleisch nur noch am Wochenende, dann aber hochwertig und mit viel Genuß. Knabbereien und Süssigkeiten sind auch fast nicht mehr vorhanden und wenn, dann eher in Richtung Dinkelknabberei oder Stevia-Schokolade.

Aber eins muss bei mir nach wie vor sein: der Sonntagskuchen. Den lasse ich mir nicht nehmen und so begann ich irgendwann, Low-Carb zu backen. Die ersten Versuche waren ernüchternd, mit anderem Mehl als Weizenmehl (das nehme ich übrigens auch so gut wie gar nicht mehr zu mir) zu backen, ist ganz schön schwierig, hat doch jedes Mehl eine andere Art, Flüssigkeit zu binden. Da ich kein Fan von Kokos bin und die Low-Carb-Küche viel damit arbeitet, habe ich meinen Favoriten im Mandelmehl gefunden. Teuer aber gut! Ich kaufe es in örtlichen Reformkost- oder Bioläden. Hier bekommt man grundsätzlich eine sehr gute Qualität. Auch mein Leinöl ist aus dem Bioladen, denn hier hat es z.B. von Bio Planete ein traumhaft tolles Öl mit Orangengeschmack für mein morgendliches Müsli. Aber nun zurück zum Kuchen. Ich hab mich also versucht und versucht und versucht, viele Versuche sind in der Tonne gelandet aber nun hab ich den Dreh raus. Und ich möchte euch daran teilhaben lassen und hier mein erstes Rezept.


Das Rezept ist für eine 20 cm Backform gedacht. Wenn ihr es für eine 26er Form wollt, einfach verdoppeln.

Boden:

3 Eier Gr. M (2 Eigelb, 3 Eiweiß werden benötigt)
65g Erythrit (oder 50g Xylit/Stevia)
Vanillearoma (ich nehme die Vanillemühle von Dr. O.)
55g Mandelmehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz

Die Eier trennen und das Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Danach das Eigelb mit dem Erythrit schaumig schlagen und das steife Eiweiß vorsichtig unterheben. Nun das Mehl sieben und mit Backpulver vermischt unter die Eimasse heben. Nicht zu fest rühren! Vanille dazu und fertig ist der Teig. Diesen in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben und im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ca. 30 Minuten backen. Bitte unbedingt Stäbchenprobe machen!

Kuchen abkühlen lassen und die Masse inzwischen zubereiten:

500g Erdbeeren oder andere Früchte (frisch, nicht TK!)
250g Magerquark
150g Sojasahne light
4 EL Erythrit (oder 3 EL Stevia o.ä.)
2 Päckchen Gelatine-fix (oder ähnliches wie Agar Agar)
2 Stück Schokolade mind. 80% Kakao-Anteil

Die Erdbeeren klein schneiden und waschen, abtupfen. Quark mit Sojasahne verrühren, Gelatine-Fix dazu und glatt rühren. Erythrit dazu, wer möchte kann noch ein Backaroma nach Wahl dazugeben (ich hatte hier Erdbeer-Sahne genommen). Erdbeeren unterheben. Nun einen Ring um den Kuchenboden und die Masse auf dem Boden verteilen. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen und dann die geschmolzenen Schokostücke mit einem Löffel in hin und her Bewegungen über dem Kuchen verteilen. Dann wieder mind. 1 Stunde in den Kühlschrank, bis die Gelatine angezogen ist.


Der Kuchen war sehr lecker, man hat nicht gemerkt, dass es ein Low-Carb-Kuchen ist. Im zweiten Versuch hatte ich Heidelbeeren statt Erdbeeren genommen, auch mega lecker.




Und da mir diese Art von Backen inzwischen viel Freude bereitet, darf der Beitrag zu Montagsfreuden bei Zwergstücke.

Kommentare:

  1. Oh da bin ich schon sehr gespannt was da noch alles kommt :))
    Ich verzichte gerne .... aber manchmal möchte ich auch was süßes
    LG heidi

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  2. Oh da bin ich schon sehr gespannt was da noch alles kommt :))
    Ich verzichte gerne .... aber manchmal möchte ich auch was süßes
    LG heidi

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  3. Hey, echt cooles Rezept!
    Das muss ich unbedingt mal mit Heidelbeeren ausprobieren, sieht echt lecker aus!
    Ich mach selber low-carb, aber wenn man da so eine impulsive Naschkatze wie ich ist, kann man sich gleich die Kohlenhydratblocker bestellen, sonst wird das nix :D
    Mit deinem Rezept kann ich aber hoffentlich bald ohne schlechtes Gewissen naschen ;)
    lg Dani

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