Dienstag, 24. Mai 2016

Mabel

Als ich damals bei Melanie vom Label FeeFee das Ballonkleid Marie gekauft hatte, war mir schon klar, dass es nicht der letzte Schnitt von ihr sein wird. Nicht nur, dass sie hier in meiner Nähe ansässig ist, auch die Art, wie sie ihre Schnitte macht, die Ergebnisse ihrer Probenäherinnen und nicht zuletzt die reibungslosen Kaufabwicklungen lassen mich öfters bei ihr auf dem Blog und im Shop vorbeischauen.

Kürzlich verliebte ich mich ja in die Liivi und dann erspähte ich die Mabel, ein richtig schönes Sommerkleid, meiner Meinung nach etwas im Shabby-Chic-Style. Und so kam es, dass ich mir diesen Schnitt bestellte und aus einem noch übrigen Stoff von einem anderen Nähprojekt für den Kindergarten eine Mabel zauberte.


Die Mabel ist super einfach zu nähen, obwohl sie gefüttert ist am Oberteil. Melanie erklärt in ihren eBooks die Schnitte super toll. Auch genial ist, dass inzwischen fast jeder Schnitt in A0 zum plotten zu haben ist. Ich habe hier in der Nähe eine Bekannte, die mir das dann plottet. Ein Traum, nicht mehr schneiden, kleben, schnippseln.



Materialtechnisch am schwierigsten zu besorgen waren die Spitzenbesätze, für die ich mich anstatt der Umnähvariante entschieden hatte. Klöppelspitze ist zumal sehr teuer. Hier würde ich mir einfach günstige Alternativen auf dem Markt wünschen, nicht, weil ich es nicht bezahlen möchte, sondern weil es für ein Kinderkleid einfach ausreichend wäre. Mein Kind ist ein Vagabund, sie ist umtriebig ohne Ende und durch ihren Waldorfkindergartenbesuch sehr nah zur Natur eingestellt. Ihr wisst was ich meine gel.


Marie freut sich über ihre Mabel. Ich habe sie ihr in 122 genäht, also eine Nummer größer, als sie braucht. Aber nur, weil sie bodenlange Kleider liebt und ich so mit ihr einen Kompromiss aushandeln konnte ;-) Sie trägt es super gerne und sieht zuckersüss darin aus.


Mit dieser Mabel geht es jetzt zu Meitlisache und Kiddikram.

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