Freitag, 30. Dezember 2016

Ein Weihnachtswunsch

Meine Mama und ich hatten ja viele Jahre keinen Kontakt. Letztes Jahr dann haben wir den Kontakt wieder aufgenommen, seither klappt es ganz gut. Und so kam es, dass meine Mama gerne mal einen Wunsch äußert und auch äußern darf, wenn es um ein Kleidungsstück geht. Nun war ja Weihnachten und auf die Frage, was sie sich gehandwerkeltes wünscht, kam die Antwort "einen solchen Regentag, wie du ihn hast".

Erinnert ihr euch an meinen ersten Regentag, den ich mir zum Geburtstag gemacht habt? Also ich finde ja, dass dieser Schnitt nur was für total schlanke Menschen ist, die mit sich im reinen sind, er ist schon sehr körpernah. Nun nicht dass es so ist, dass ich denke meine Mutter ist fett, ist sie auch überhaupt nicht. Aber diesen Schnitt hätte ich ihr im Leben nicht empfohlen, da sie gerne gut kaschiert durch die Welt läuft, damit man, wie sie so schön sagt, den mittleren Ring nicht sieht. Naja, aber bekanntlich ist des Menschen Wille sein himmelreich und so hab ich den Schnitt in der lt. Tabelle notwendigen Größe 44 kopiert und den Stoff besorgt. Den hat sie sich im übrigen selbst ausgesucht, ich bin für das Motiv und den Knallbonboneffekt also nicht verantwortlich :) Aber irgendwie sperrte sich bei mir das Nähherz gegen dieses Projekt, weil ich im Urin hatte, dass sie sich am Ende total unwohl in diesem Pulli fühlen würde.

Nach vielen Tagen und schlaflosen Nächten hatte ich sie dann kontaktiert und ihr vorgeschlagen, einen anderen Pulli, den ich mir auch noch nähen wollte, zu nehmen und ich bin froh, dass sie mich dann hat machen lassen und sich dennoch auf den Pulli freute. Eine La Beliana von Schnittgeflüster hatte ich im Auge. Etwas oversize, aber nicht sackig. Alltagstauglich, aber durch den Spitzeneinsatz durchaus auch chic. Darin hatte ich meine Mama gesehen und für gut befunden, vor dem geistigen Auge zumindest.

Also los und den Kombistoff zum Augenkrebsstoff :) besorgt. In Stockach hatte ich dann riesiges Glück und meine Grit hatte eine dunkelblaue elastische Spitze auf Lager. Der passte perfekt dazu.


Und so ist sie entstanden, die wunderschöne Weihnachts-La-Beliana für meine Mama:



Und ich hab schon Bilder gesehen, auf dem sie den Pullover trägt und muss nochmal sagen, es war die einzig richtige Entscheidung. Der Pullover steht ihr super, schmeichelt der Figur und selbst die riesigen Sonnenblumen kann sie gut tragen. Und das wichtigste, sie hat sich gefreut und trägt ihn mit Stolz, immer in dem Wissen, ihre Tochter hat ihr den genäht. Danke Mama, dass du so ein Fan von mir bist :)

Und weil die Freude auf allen Seiten riesig zu sein scheint, darf der Pulli auch zum Freutag.

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Der letzte RUMS des Jahres 2016


Kurz vor Silvester und noch einmal geht es zu RUMS und diesmal mit einem wahrlich silvestertauglichen Outfit. Meine MAneela.


Ein Schnitt vor dem ich richtig Respekt hatte, aber nun ein absolutes Unikat.


Zum wenden geeignet, mit Reißverschluss und besonderem Kragen-Halsabschluss, mit Taschen inliegend und ganz vielen kleinen Besonderheiten. Aber sie ist fertig, meine Bomberjacke, mein Blouson.


Die Ärmel der Außenjacke konnte geteilt zuschneiden und habe diese auch abgesteppt. Außen habe ich ein Kunstleder in Bronze/gold benutzt, uni, da war das kein Problem.


Für innen hatte ich damals ein passendes Stöffchen mit Karomuster gekaufe, keine Ahnung, wie hier die chemische Zusammensetzung ist. Ich gehe davon aus, es würde gut brennen, von daher sicher ein Polyester-Woll-Gemisch oder so. Es fühlt sich auf alle Fälle gut an und sieht für mein Auge auch gut aus.


Die Jacke passt wie angegossen. Ich habe meine Jacken-Kaufgröße genäht, eine Gr. 38. Ich musste auch keine Veränderungen vornehmen, selbst die Ärmel waren lang genug. 


Phantastisch, wie dieses Material in der Sonne funkelt. Die Jacke fällt jedem direkt ins Auge und alle meinen, sie hätten sich die Jacke in der Farbe mit dem Material im Leben nicht gekauft, finden sie aber durchweg klasse für selbst genäht. Echt witzig oder?


Und sie ist ein echter Allrounder, man kann sie praktisch allein durch die Farbgebung fast zu jedem Outfit tragen, egal ob lässig oder chic.


Selbst zu Dirndl ist die Jacke möglich. Sie passt sich gefühlt jedem Outfit an, ohne ihm die Show zu stehlen. Das liebe ich.


Ich bin froh, mich endlich an den Schnitt gewagt zu haben. Keine Ahnung, warum dieser Schnitt so ein Angstkandidat war, den ich vor mir hergeschoben habe.

Zugegeben war es nicht so, dass es in 30 Minuten genäht war, einen Tag hatte ich dafür schon gebraucht. Doch die Anleitung ist sehr gut und verständlich. Nur an einer Stelle, als man unten zum Schutz des Bündchens die beiden Stofflagen zusammennäht und fixiert, da musste ich glaube ich gefühlt 100 Mal drüber lesen, da fand ich die Bilder nicht aussagekräftig genug. Aber sonst sei jedem gesagt, traut euch! Es ist zu meistern, nicht nur für Profinäher, auch für fortgeschrittene Anfänger, wie ich es bin.

Der nächste Stoff für eine neue MAneela liegt schon zu Hause und wartet darauf, verarbeitet zu werden. Doch nun darf diese erst einmal zu RUMS mit den besten Grüßen und Wünschen: auf ein gutes neues Jahr!

 

Dienstag, 20. Dezember 2016

Buchrezension: Oberteil-Grundschnittvariationen vom Stiebner Verlag

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Oberteil Grundschnittvariationen
mit Schnittmusterbogen
Maruyama, Harumi

170 Seiten, 1. Auflage
Format 21 x 27,5 cm, Paperback mit Schutzumschlag
Stiebner Verlag GmbH, Grünwald
ISBN: 978-3-8307-0942-8
(UVP) € 29,90 [D]


Zum Inhalt

Individualität steht bei vielen Selbermachern an oberster Stelle. Dieses Buch zeigt den Weg vom Grundschnitt zu einem individuellen Schnittmuster auf. Über viele einzelne Schritte wird ein Schnitt zu deinem Schnitt.


Zur Autorin


Harumi Maruyama ist Absolventin der Abteilung Kleidungsdesign am Bunka Fashion College  in Tokyo, Japan. Derzeit doziert sie für dieses College und arbeitet außerdem als Designerin und Kommentatorin für eine Modezeitschrift.


Rezension

Wer bei diesem Buch ein typisches Buch mit vielen Schnittmustern und Standardschnitten erwartet, wird das hier nicht finden. Vielmehr geht es hier um verschiedenste Variationen eines im Buch enthaltenen Grundschnittes. Die gute Nachricht: der Grundschnitt ist in Originalgröße enthalten auf einem beiliegenden Schnittmusterbogen. Das macht den Einstieg schon einmal leichter.



"Die Möglichkeiten der Handarbeit sind unerschöpflich" 

Das ist eines der Zitate, mit denen das Buch beginnt. Das Buch zeigt, mit welchen Abwandlungen ein Schnitt variiert werden kann und wie ein Grundschnitt am Ende genau zu DEINEM Schnitt wird. Bereits beim Inhaltsverzeichnis kann man erahnen, was einen erwartet.


Das Buch teilt sich in 4 Kapitel auf, begonnen mit Grundlektionen, über Speziallektionen, die Erläuterung der Durchführung und schließlich noch einen Intensivkurs.

Beginnend mit der Erläuterung, wie Schnittmuster von Oberteilen richtig zu handhaben sind, wie man korrekt vermisst und welche Masspunkte wirklich wichtig sind, wird ebenso der Aufbau eines Oberteiles aufgezeigt.


In den Grundlektionen ist dann schematisch und mit viel Bildmaterial dargestellt, wie man einzelne Schnittteile verändern kann, Rüschen einfügt, eine Passe dazu konstruiert. Dabei sind die Schritte klar und ausführlich dargestellt. 


Auf den ersten Blick wirken die vielen Schemata sehr wissenschaftlich, fast schon bedrohlich. Liest man sich aber intensiver in das Buch ein, stellt man recht schnell fest, dass man sich anhand der Erklärungen recht gut zurechtfinden kann. 

Zur Entscheidungsfindung, welches Kleidungsstück in welchem Design es nun sein soll, dient ein auf den Seiten 110/111 abgebildetes Schema. Man wählt sich Punkt für Punkt seine Wunschform aus und kommt letztlich dann zu seinem ganz eigenen Schnitt, seinem ganz eigenen und individuellen Kleidungsstück.



Im letzten Kapitel schließlich wird beschrieben, wie man beispielsweise Abnäher für eine bessere Passform einfügen kann. Besonders wichtig für die Damen, die nicht dem Standard entsprechen, also im Grunde für jede von uns. 



An wen ist denn nun dieses Buch gerichtet? Ich würde sagen, an alle, die schon ein wenig Erfahrung im Nähen und mit Schnittmustern haben. Die, die selbst schon mal Hand angelegt haben, um ein Schnittmuster zu IHREM Schnittmuster zu machen. Die Mädels, die immer wieder Schnittmuster anpassen müssen, weil sie eben nicht Standard sind. Das Buch ist wie gemacht für Individualisten, die Spaß an Schnittkonstruktion haben und ein wenig technisches Verständnis dafür mitbringen.


Dieser Artikel enthält Werbung. Beim Buch handelt es sich um ein Rezensionsexemplar, auf den Inhalt meiner Rezension hatte der Verlag keinen Einfluss, es wurden hierzu ebenso keine Vorgaben gemacht.

Bilder aus dem Buch "Oberteil-Grundschnittvariationen " vom Stiebner Verlag, Bildrechte liegen allein beim Verlag.

Dienstag, 13. Dezember 2016

Mini-Filou

Nachdem ich euch hier in der letzten Woche meine "Reste"-Filou gezeigt hatte, darf ich heute die Filou von Marie zeigen. Den Stoff hatte ich damals eigentlich ganz für mich bestellt, in der Hoffnung, das Kind findet eh keinen Gefallen daran. Aber weit gefehlt, die Ansprüche wurden direkt nach dem Waschen vom Kind erhoben und so war es dann eben doch wieder mal ihr Stoff.


Auch bei dieser Filou war der Stoff wieder für den vorderen Einsatz gedacht und innen für die Taschen. Außerdem gab es noch eine kleine Schleife aus einem Rest für die Verbindung von Einsatz und Taschenaufsatz.


Kombiniert habe ich den Lillestoff-Jersey mit einem schönen Steppsweat, den ich bei der letzten Albtour bei Sanetta im Werksverkauf mitgenommen hatte. Der ist genau richtig für kalte Tage, hält schön warm, denn er ist ja gefüttert/wattiert. Außerdem bekommen Kleidungsstücke so den nötigen Stand, geraten nicht so leicht aus der Form, auch nicht bei längerem Tragen.



Und nun tadaaaaaa, darf ich endlich mal wieder ein richtiges Modell im Kleidungsstück zeigen. Marie stand ausnahmsweise mal wieder für eine Fotosession zur Verfügung.


Und wollte ihren neuen Pulli, der derzeit sogar eher noch ein Kleidchen ist, präsentieren.


Sie findet ihn mega cool, zieht ihn oft und gerne an. Meist sogar doch als Kleid, nur mit einer Thermolegging drunter.


Und sie wollte unbedingt noch zeigen, wie sportlich man in diesem Hoodie sein kann. 


Das ist ihr doch gelungen oder? In diesem Sinne geht es jetzt sportlich gleich zu drei Linkpartys:

HOT, DienstagsDinge, creadienstag

Und ich konnte wieder was von meiner Liste hier streichen. Habt noch eine schöne Woche!




Donnerstag, 8. Dezember 2016

Filou von FeeFee

Ich habe mir Anfang November ja eine To-Sew-Liste erstellt. Und nun bin ich dabei, diese so Stück für Stück abzuarbeiten. Wirklich weit bin ich noch nicht gekommen, aber wie sagt man so schön "gut Ding will Weile haben".

Auf einen Schnitt hatte ich mich ganz besonders gefreut, den Filou von FeeFee. Der Kapuzenpulli ist sehr besonders, so besonders, dass ich die Mutter-Tochter-Schnittkombi bei Melanie gekauft hatte. Und ich habe auch beide schon genäht, ja auch Marie hat schon eine Filou.

Kürzlich, als ich mal wieder bei Frau Schneider GmbH auf DaWanda eingekauft hatte, hüpfte mir ein wunderbarer Lillestoff-Jersey mit ins Körbchen. Den fand ich so toll, da wollte ich mir ein Shirt daraus nähen. Doch leider meldete auch Marie Gefallen an und so blieb mir nur ein klitzekleiner Rest.


Also hab ich den Rest genommen und gepaart mit einem mitbestellten melierten rosafarbenen Jersey, auch von Frau Schneider. Zum Einsatz kam der Motivstoff nur vorne, im Einsatz oben am Vorderteil und der aufgesetzten Tasche. Die Tasche kann man nur seitlich erkennen, wenn man ganz genau hinschaut. Umrahmt ist alles mit weißem Bündchen.


Es fällt fast nicht auf und weil ich den Pullover in Jersey und nicht in dickem Sweat genäht habe, trägt auch die Tasche nicht so auf. So konnte ich den Pulli auch in einer Gr. 36 nähen, ohne dass er sackig wirkt wie viele Hoodies es tun.


Auch die Kapuze ist noch mit dem tollen Motivstoff gefüttert. Doch dann verließen sie ihn, nicht nur beim Motivstoff, nein, auch der melierte Jersey ging zur Neige. Ich hatte hier nur einen Meter bestellt, da ich ihn ursprünglich als Kombistoff für eine Kinderklamotte mitbestellt hatte. 


Naja, vielleicht war die Bestimmung auch nicht wirklich gegeben und er ist einfach nur so mitbestellt worden, nur des Bestellens wegen. Wie auch immer, für lange Ärmel hat es jedenfalls nicht gereicht, also wurde kurzerhand beschlossen, hier die Ärmel ellenbogenlang zuzuschneiden. Auch gut, zumal der Hoodie durch den Jersey so oder so ein Übergangspulli sein wird.


Mir gefällt der Schnitt und es wird sicherlich nicht die letzte Filou gewesen sein.

Und da dieser Hoodie für mich ist, darf er heute auch zu RUMS. Und ich sage, wieder was abgearbeitet von der To-Sew-Liste :)

Dienstag, 6. Dezember 2016

Softshelljacke

Erinnert ihr euch noch an den Herbstkind sew along bei nEmadA? Nein, schon zu lange her? Hier hatte ich damals mein Ergebnis, eine Softshelljacke, gezeigt. Der Schnitt aus einer gut abgelagerten burda, der auf Anhieb bombig passte. Das Kind war glücklich und zufrieden, hätte sich damals aber eher ein hübscheres Muster auf dem Stoff gewünscht. Gut, dem kann man doch abhelfen.

Also nochmal losgezogen und neues Material gekauft. Diesmal ein wundervoller Softshell mit einer Cowboygeschichte außen und grauem Fleece innen.


Entstanden ist die Jacke zum größten Teil auf unserer 2. Langen Nacht der Handarbeit im Waldorfkindergarten in Lautenbach. Leider quatschen wir Weiber dort so viel, dass ich die Taschen irgendwie nicht hinbekommen hatte. Verkackt, würde man wohl sagen.


Also musste gebastelt werden und ich habe die Ränder mit Schrägband eingefasst. Auch eher mittelprächtig, aber ausreichend, um in die Taschen allerlei auf den Spaziergängen gefundene Schätze zu packen (wir Erwachsenen würden die Dinge eher als Straßendreck oder Müll bezeichnen!).

Die Nähte habe ich wie beim letzten Mal mit Garn in passender Farbe abgesteppt, doppelt für die hübschere Optik und damit beide Nahtzugaben schön flach im Innenteil liegen.


Die Bündchen hab ich extra lang gemacht, damit man sie richtig schön über die Fingerchen ziehen kann. Angenäht und dann ein Stück nach innen geschoben und festgesteppt. So sieht es bei solch einer Jacke schöner aus und wirkt, als hätte man noch eine Jacke darunter. Das Feststeppen war allerdings auch wieder sehr kniffelig, nix mit über den Nähmaschinenarm schieben, viel zu dünn sind die Kinderärmchen. Es ging aber letztlich - irgendwie.


Ganz stolz bin ich, dass ich den Aufhänger nicht vergessen habe. Bin ich einmal im Nähvorgang, gibt es keinen Halt mehr und meistens geht es dann so fix, dass ich am Ende fertig bin und denke, mist, den Aufhänger vergessen :)


Auch der RV ist etwas besonderes, irgendwann bei AFS mal in mein Körbchen gehupft.


Der Schnitt im übrigen sieht ein längeres Hinterteil vor, so ist der Rücken immer schön geschützt und optisch finde ich es ebenso sehr schön.


Und wegen dem Model - ihr wisst ja, Termine, Termine, Termine, keine Zeit für ein Fotoshooting. Also musste Julia wieder herhalten. Aber ich kann euch flüstern, beim nächsten Teil, hab ich sie gekriegt, sie stand zur Verfügung und das ist zauberhaft.


Mit der Jacke geht es heute zu HOT und den DienstagsDingen.

Donnerstag, 1. Dezember 2016

Strickmantel

Als ich hier das Buch "Skandinavische Mode selbst genäht" vorgestellt hatte, gab es bereits ein Mäntelchen für mich in schwarz/weiß. Ich fand den Mantel toll, hatte ihn ja zusätzlich mit Taschen ergänzt. Also wollte ich ihn nochmal nähen.

Auf der letzten Albtour entdeckte ich einen schönen strickähnlichen Stoff in schwarz/pink. Der passte genau zu mir und schon damals wusste ich, daraus wird nochmal so ein Mantel.


Die Kapuze habe ich diesmal weggelassen, braucht es nun tatsächlich nicht. Aber die Taschen durften klar wieder an den Mantel, die gehören für mich einfach irgendwie dazu.


Um ihn schließen zu können, zumindest im oberen Bereich, habe ich die Vorderteile ein wenig verbreitert. Der Mantel ist ursprünglich nicht zum schließen vorgesehen, geht beim schwarz/weißen Mantel auch nicht ansatzweise vorne zusammen.


Der Mantel ist perfekt für die Übergangszeit und auch für zu Hause. Die Ärmel habe ich im übrigen bewusst länger gemacht, da ich es liebe, meine kalten Fingerchen darunter zu verstecken im Winter.

Mit dem Mantel geht es heute zu RUMS.

Donnerstag, 24. November 2016

Ein "Regentag" kommt selten allein

So oder so ähnlich würde ich es zumindest formulieren. Denn ich hab mir nochmal ein Shirt "Regentag" von Schwalbenliebe genäht. Das erste könnt ihr euch HIER nochmal ansehen. Das hatte ich  mir ja zum Geburtstag genäht.

Ich fand den Schnitt recht toll, ohne die Teilung unter der Brust und mit farbig anders gestaltetem Einsatz am Vorderteil. Allerdings war mir Version 1 etwas zu halsnah. Ich mag nicht das Gefühl bekommen, einer drückt mir die Kehle ab. Daher hab ich das Schnittmuster insofern verändert, dass ich den Einsatz verkürzt habe, somit nun etwas halsferner bin.


Der Stoff, den ich für meinen zweiten Regentag verwendet habe, ist ein Lillestoff mit Fischen drauf. Der ist wirklich zauberhaft, im Original noch viel schöner, als auf den Bildern hier zu erkennen. Kombiniert habe ich ihn mit einem melierten rosefarbenen Jersey, der wunderbar dazu gepasst hat. Dort wo sich die Einsätze treffen, hab ich aus vielen runden Stoffstücken beider Stoffe eine Blüte mittels Knopf angebracht. Mit dem Waschen wird diese nach und nach ihre Schönheit entfalten....oder auch nicht :) wir werden sehen.


Man kann es drehen und wenden, ein Regentag ist immer etwas wundervolles, zumindest wenn man es anziehen kann. Das Shirt hat eine gute Passform und ist trotz des aufwendigeren Vorderteiles recht schnell genäht.


An den Ärmeln hab ich diesmal im übrigen lange Bündchen aus dem rosefarbenen Kombistoff angenäht. Das nimmt so nochmal die Verbindung mit dem Einsatz am Vorderteil auf.


Mit meinem Regentag geht es heute zu RUMS.

Dienstag, 22. November 2016

Hose Luisa mit passendem Pulli

Ach wie schön, heute darf ich euch doch glatt mal wieder Genähtes am Modell zeigen. Die Diva hatte Zeit und Muse, zumindest eine Zeit lang :)

Am Sonntag war es hier richtig toll, die Sonne schien und das Thermometer kletterte über 15 Grad. Wunderbarer Herbst sag ich da nur und das, wo wir hier vor zwei Wochen schon das erste Mal die Schneeschippe rausholen durften.

Kürzlich erst hat Rosi alias Schnabelina einen Hosenschnitt online gestellt, wie immer kostenfrei, die Luisa, hoch gradiert auf die Größen, die jetzt ihren großen Mäusen passen. Was bin ich froh, dass die zwei von ihr wachsen und wachsen :) so gibt es immer wieder Schnitte auch für meine Maus.


Die Hose Louisa hab ich hier ja schon mal gezeigt, damals kombiniert mit meiner "Little Aimee". Und genau zu dieser Hose wollte Marie eben auch einen passenden Pulli. Ich fand, das sah aus wie Schlafi, sie mag es aber so gerne, dass es ständig im Kindergarten angezogen werden muss. Von mir aus, auch ok.


Wie gesagt heute Modellfotos, welche Ehre.......Der Pulli ist ein ganz einfacher Basicschnitt aus einer Ottobre. Das war auch der, den ich hergenommen und zerschnitten hatte, um die Little Aimee zu basteln.

Hinten hatte ich für den Pulli nicht mehr genug Stoff, daher wurde es mit dem pinkfarbenen Interlock aus dem EWI in Benzingen (2 Euro der Meter!) kombiniert. Aus dem ist dann auch noch eine zweite Hose zum Outfit entstanden, so kann sie alle Teile untereinander kombinieren und es ist nicht ganz so quietebunt und musterbehaftet.


Und merkt ihr was, auf dem letzten Bild war das Modell schon mächtig genervt und hat Schnute gezogen. Also aus die Maus, Klappe zu, Affe na ihr wisst schon ;-)

Mit dem Outfit geht es heute zu HOT, den DienstagsDingen und Creadienstag.

Und wer es noch nicht entdeckt hat, ich hab jetzt auch einen Laufblog und berichte dort vom Weg zum ersten Halbmarathon meines Lebens :)