Samstag, 24. Januar 2015

Winterzeit ist Mützenzeit

Und so hab ich mal wieder Mützen genäht. Die gehen einfach so schnell, dass man davon gar nicht genug bekommen kann. Geht es euch nicht auch so?

Als erstes hab ich eine Mütze genäht, der Schnitt ist abgenommen von einer gekauften Mütze. Die Mütze hat nur ein Guckloch und unten einen Schal. Dieses erste Probemodell ist nur einfach mit Jersey genäht, man kann sie aber natürlich auch doppelt nähen und innen Teddy, Fleece oder auch Nicky verwenden, damit es etwas wärmer gibt.



Die zweite Mütze ist nach einem Schnittmuster der lieben Bea entstanden. Be(sch)(m)ützt heisst das Freebook, welches ihr auf ihrem Blog downloaden könnt. Innen hab ich hier Nicky verwendet, außen Jersey, welchen sich Marie selbst aus dem Lager ausgesucht hatte. Die Bänder sind aus Jersey geflochten und die Bommel ist ebenfalls, wie im E-Book erklärt, aus Jerseyresten entstanden.


Donnerstag, 22. Januar 2015

Sarouel-Hose mit Wohlfühlgarantie

Ich liiiiiiiiiiiebe bequeme Kleidung. Wenn sie noch dazu anders aussieht, als das, was die breite Masse trägt, dann bin ich überglücklich. Genau so eine Hose hab ich in einer alten Burda gesehen und meine Schwägerin hat mir das Schnittmuster spendiert - danke Sabrina an dieser Stelle :) Dann lag die Hose bzw. der Schnitt eine gefühlte Ewigkeit bei mir auf dem Zuschneidetisch und so irgendwie hab ich nicht die Kraft gefunden, mit der sehr dürftigen Anleitung von Burda dieses Projekt zu meistern. Als dann kürzlich wieder mein Nähcafe stattfand und wie es der Zufall will, eine der Ladies mit eben demselben Schnitt ankam, musste ich da wohl oder übel durch, denn die Mädels glauben ja, ich hätte nähtechnisch die Weisheit mit Löffeln gefressen....hihi, hab ich ja nicht, aber irgendwie bekommen wir alle zusammen immer alles hin. So auch diese Sarouel-Hose und so hab ich mich am nächsten Tag drangesetzt und mein Modell genäht.

Ging im Grunde ratzfatz, hat man erst einmal begriffen, wie zugeschnitten werden muss. Nicht alles in der Anleitung ist einleuchtend und verständlich, da hab ich dann Eigeninitiative gezeigt und improvisiert. Daraus geworden ist eine Hose, aus einem Lochjersey von buttinette, die saubequem ist und super passt. Sie kann, so wie ihr auf den Fotos seht, lässig im Sommer mit Flipflops oder ohne Schuhe getragen werden oder auch im Winter mit hohen Stiefeln. Ich finde, es sieht beides super aus.


 
Diese meine Ganzjahresbequemhose geht heute zu RUMS.

Montag, 19. Januar 2015

Prinzessin Marie die Erste

So oder so ähnlich sieht sich die Motte im Moment wohl. Ich stellte ihr vor zwei Wochen etwa die Frage, ob sie an der Fastnacht etwas sein möchte. Es schoss aus ihr wie der Blitz aus dem Himmel "ich will eine Prinzessin sein". Nun gut, kein Problem, dann eben eine Prinzessin. Lustigerweise war meine Große seinerzeit auch Prinzessin und ich hatte ihr zu meinen Nähanfängen mit meiner Privileg-Maschine einen Traum in rosa und Glitzer genäht. Leider schon in Gr. 140 und das wäre Marie heute um Welten zu groß. Ich zeigte ihr das alte Kleid ihrer Schwester und dann meinte sie, genau so will sie auch aussehen.

Den Schnitt rausgekramt und die Gr. 104 kopiert. Stoff gekauft und losgelegt. Ursprünglich wollte ich mich genau an die Anleitung halten, damit es auch ja toll ausschaut am Ende. Aber ihr kennt das sicher, wer näht schon nach Anleitung, wenn er so viel näht. Naja, ich hab dann einfach zugeschafft und am Ende kam ein ganz schönes Ergebnis dabei heraus. Innen an den Seitennähten des Rockes hab ich zwei große Glocken eingenäht. Hier bei uns in der Region kann man nämlich die meisten Narren am Klingeln schon hören und bei den Umzügen hüpfen alle, dass ein wunderbarer Klang entsteht. Marie klingelt nun auch, wie all die anderen Narren. Unter das Kleid hab ich noch einen Unterrock genäht, hierfür hab ich ein altes Moltontuch verwendet und goldenen Tüll in drei Stufen gerafft aufgenäht. Jeden Tag muss das Kleid nun anprobiert und probegetragen werden :)