Dienstag, 29. Juli 2014

Wenn Männer aus ihren Klamotten rauswachsen....

...dann muss man damit einfach Gutes tun. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber mein Mann hält es ähnlich wie Marie: entweder beim dritten Tragen ist ein nicht mehr herausgehender Fleck auf den Klamotten (vorzugsweise auf weißen Sachen) oder aber er wächst schlichtweg raus aus seinem Zeugs. So geschehen bei einigen T-Shirts und auch bei Hemden. Doch schlau wie Fuchs hat Frau sich das Tom Tailor Hemd unter den Nagel gerissen und schwupps eine neue Klamotte für den Moritz genäht, dem süssen Fratz einer Freundin. Also ich würde sagen "cool".

Die Sarouel-Hose ist ohne Schnitt selbst gebastelt. Dafür hab ich die beiden Ärmel benutzt und einen Teil der Knopfleiste (für den Schritt, damit das Jungchen auch richtig Pipi machen kann, wie ein Mann eben). Hinten an der Hose wurde das Stück vom Rücken/Schulterteil des Hemdes genommen, welcher verstärkt und bestickt war. Das kurze Hemd dazu ist aus dem entstanden, was übrig war, also ein Teil der Knopfleiste und ein Teil des Rückens. Hier hab ich den Original Saum wieder verwendet und auch den Kragen. Dieser wurde zum Stehkragen umfunktioniert und mit den zwei Ersatzknöpfen vorne fixiert. Glücklicherweise hatte ich einen grau/weißen Bündchenstoff hier. Da sieht man mal wieder, wie gut ein Vorratslager ist :) Marie hat das ganze mal Probegetragen, aber auch nur, weil die Julia es an hatte und sie ihr das nicht gegönnt hat, denn zuvor wollte sie partout nicht in die Klamotte steigen.


1 Kommentar:

  1. Hach , witzige Idee . Ganz goldig . Mir gefällt es

    LG heidi

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